Klingendes Österreich ist eine Volksmusiksendereihe, die seit dem 10. Juni 1986 vom ORF ausgestrahlt wird. Die Sendung wird von Sepp Forcher moderiert und von den Landesstudios Salzburg und Steiermark produziert.
Klingendes Österreich
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In diesen Sendungen begibt sich Sepp Forcher auf Wanderschaft quer durch verschiedener Regionen Österreichs, Südtirols sowie grenznaher Landstriche, vor allem im benachbarten Bayern und lädt die Zusschauer ein, mit ihm die schönsten Gegenden des Landes zu besuchen. Dort portraitiert er Brauchtum, Landschaft und Tradition und führt unverfälschte Volksmusik (nicht "volkstümliche") Musik und Volkstänze vor. Traditionelle Instrumente sind die Zutaten für diese Erfolgssendung.
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Am 1. Juli 2006 feierten Sepp Forcher und sein Team die 20-Jahr-Jubiläumssendung und am 15. Dezember 2007 das Jubiläum der 150. Sendung.
Ein Erfolgsrezept der Sendung ist die richtige Mischung – die Mischung des Teams, vom Regisseur bis zum Kabelträger, die Wahl des Moderators, die Zusammenstellung und die Dramaturgie der Sendung. "Klingendes Österreich" zeigt Landschaft (zum Teil wunderbare Perspektiven aus der Luft) und Kultur, und präsentiert echte Volksmusik, das alles getragen von der Sympathie und Gemütlichkeit ausstrahlenden Persönlichkeit des Moderators Sepp Forcher.
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Etwa 25 Personen sind während der Produktion im Team von "Klingendes Österreich" – dieses Team ist je nach Wetterlage zehn bis 14 Tage unterwegs. Die Regisseure Dr. Kurt Liewehr aus dem Landesstudio Salzburg und Elisabeth Eisner vom Landesstudio Steiermark setzen mit ihren Teams die Schönheiten Österreichs, Südtirols und Bayners und die Volksmusikanten in das unverwechselbare "Klingende Österreich"-Bild.
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Der am 17. Dezember 1930 in Rom geborene Sepp Forcher ist Südtiroler Abstammung. Seit 1940 lebt er in Salzburg. Hier besuchte er die Volksschule. Später unterstützte er seine Eltern bei deren Tätigkeit als Hüttenwirte im Tennengebirge. 1950 ging er nach Kaprun und war dort zuerst als Hilfsarbeiter und dann beim Störtrupp der Tauernkraftwerke bis 1952 beschäftigt. Bis 1955 arbeitete Sepp Forcher freiberuflich als Träger, Bergsteiger und Mineraliensucher.
Ab 1955 war Forcher Hüttenwirt mit Helli (die er am 9. Juni 1956 heiratete) am Berglandhaus in Großarl und seit 1959 Hüttenwirt am Zeppezauerhaus am Untersberg in Salzburg. Ab 1966 verwaltete er Berghäuser in Krippenbrunn am Dachstein. Seit 1971 war Forcher Stadtwirt im Platzlkeller im Herzen Salzburgs und 1976 begann seine Mitarbeit beim Österreichischen Rundfunk
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Seither ist Sepp Forcher beim ORF tätig, wo er mehr als 1000 Mal die Radiosendung Mit Musik ins Wochenende moderierte und durch seine Volkskultur-, Museums- und Landfunksendungen zum Publikumsliebling wurde. Seit 1986 ist Sepp Forcher auch mit einer wöchentlichen Kolumne in der Salzburg Kronenzeitung vertreten. Sepp Forcher wurde mit dem René-Marcic-Preis und dem Hans-Kudlich-Preis ausgezeichnet.
Kitsch?
Weil in dieser Sendung die Musiker immer vor einer Kulisse der architektonischen oder landschaftlichen Schönheit gezeigt werden, wird der Sendung von mancher Seite "Postkartenromantik", wenn nicht sogar "Kitsch" vorgeworfen.
Müsste ich mir deshalb zugestehen, das ich ein Freund des Kitsches sei? Sepp Forcher meint, man würde im Fernsehen ohnedies zu viel Hässliches sehen, daher möchte er in seiner Sendung die schönen Seiten zeigen.
Ich kann freimutig gestehen, dass gerade das Kennenlernen der schönsten Gegenden meines Geburtslandes der Hauptgrund ist, weshalb ich mir diese Sendung ansehe. Bei manchem zuckersüßen Gesang habe ich so meine Probleme, niemals aber bei den wunderbaren Flugaufnahmen naturbelassener Landschaften oder romantischer Burgen. Dass es in Österreich auch grausame Zersiedelung und Verschandelungen gibt, das weiß ich selber.
Klingendes Österreich
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