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Nachrichten aus Österreich

Auf dieser Seite werden von Zeit zu Zeit interessante, überraschende, ku­rio­se bis skurrile Nachrichten, die Österreich betreffen, in kurzer Form auf­geführt.

3. Mai 2017
Grüne wollen höhere Strafen für "Adelige": Nach dem Ende der Mo­nar­chie Österreich-Ungarns wurde am 3. April 1919 vom Parlament des neu ent­standenen Staates Deutschösterreich die Aufhebung des Adels per Adels­auf­he­bungs­gesetz beschlossen. Das Führen von Adelstiteln wurde unter Strafe gestellt. Zusätze wie Graf, Fürst, Freiherr, von und zu etc. sind also in Ös­ter­reich seit 1919 verboten. Nicht wenige Personen führen aber auch heute noch einen "Adelstitel". Die Sanktion von damals ist zwar gültig, aber nie angepasst worden. Sie entspricht heute nur mehr dem Gegenwert von 14 Cent. Die Grü­nen wollen dem endgültig einen Riegel vorschieben und fordern per Ent­schlie­ßungs­an­trag, dass das Kanzleramt einen Gesetzesentwurf mit passenderen Strafen für selbst ernannte Adelige vorlegt.

14. März 2017
Wien zum achten Mal lebenswerteste Stadt der Welt: Auch dieses Jahr wurde Wien von der Beratungsagentur Mercer als Stadt mit der höchsten Le­bensqualität der Welt eingestuft. Wien steht seit 2009 ohne Un­ter­bre­chun­gen an der Spitze dieses Rankings. An zweiter Stelle steht Zürich, dann folgen Auckland und München. Verglichen werden 39 Faktoren, unter denen die po­litische Stabilität, die Kriminalität, die persönliche Freiheit, die medizinische Versorgung, die Abwasser- und Müllentsorgung, die Luftverschmutzung, das Klima, das Schulwesen, die öffentlichen Dienstleistungen, die Un­ter­hal­tungs­mög­lichkeiten (Restaurants, Theater, Kinos, Sport- und Freizeitbetriebe), die Verfügbarkeit von Nahrung und Konsumgütern des täglichen Bedarfs, das Wohnungswesen und vieles mehr.

17. Februar 2017
Kärntner Verfassungsreform für Slowenen inakzeptabel: Die neue Kärntner Landesverfassung sollte u. a. die slowenische Volksgruppe er­wäh­nen. "Die Fürsorge des Landes und der Gemeinden gilt den deutsch- und slo­wenischsprachigen Landsleuten gleichermaßen", darauf hatte sich die Koa­li­tionsregierung (SPÖ, ÖVP und Grünen) geeinigt. Dann verließ die ÖVP aber die vereinbarte Linie und wollte den selbst vorgeschlagenen Passus über die Volksgruppe wieder streichen. Die Koalitionspartner SPÖ und Grüne wollen aber auf keinen Fall nachgeben. Jetzt geht auch Slowenien wegen der Kärn­tner Verfassungsreform in die Offensive. Die Regierung kündigte an, in den Dialog mit Österreich einzutreten, um die slowenische Volksgruppe zu schützen.

10. Jänner 2017
12100 € Schadenersatz wegen Abschuss eines Luchses: Aus dem Be­stand des Nationalparks Kalkalpen waren in den vergangenen Jahren mehrere Luchsmännchen verschwunden. Als in der Tiefkühltruhe eines Präparators ein toter Luchs gefunden wurde, führte diese Spur zu einer Jägerin und ihrem Mann, denen vor dem Bezirksgericht Steyr der Prozess gemacht wurde. In erster Instanz wurde dem Nationalpark ein Anrecht auf Schadenersatz zu­er­kannt. In der Berufung wies das Landesgericht Steyr das Schaden­er­satz­be­gehren des Nationalparks aber ab. Daraufhin wandte sich der Nationalpark an die oberste Instanz, den OGH, und bekam recht. Der Oberste Gerichtshof (OGH) bestätigte den erstinstanzlichen Schadenersatzzuspruch des Be­zirks­ge­richts Steyr über 12.100 Euro gegenüber der Jägerin.

07. Jänner 2017
Tod eines Fassadenkletterers: Ein 24 Jahre alter Student ist am Samstag in Wien-Mariahilf tödlich verunglückt. Er wollte vermutlich seine Freundin be­suchen. Nachdem diese ihm nicht aufmachte, versuchte er, so vermutet die Polizei, die Hauswand hinaufzuklettern, um zur Wohnung zu gelangen. Dabei verlor er den Halt und stürzte ab. Kurz vor 7 Uhr früh fand ein Passant den leblosen Mann auf dem Gehsteig und schlug Alarm. Nach Angaben der Polizei befand sich der Mann in nicht mehr ansprechbarem Zustand. Versuche, ihn am Leben zu erhalten, waren vergeblich.

01. Dezember 2016
OGH-Urteil im Raucherstreit: Bei dem Streit ging es um Zigar­ren­qualm, der von einem Balkon in die Wohnung darüber dringt. Der Beklagte raucht täglich ein bis zwei Zigarren, eine davon in der Regel nach Mitternacht, und das im Sommer bei offenem Fenster oder auf der Terrasse. Der Kläger fühlt sich durch den aufsteigenden Rauch massiv beeinträchtigt. Nun hat der Ober­ste Gerichtshof (OGH) ein Urteil getroffen, das auf gegenseitiger Rück­sicht­nahme basiert. Der Zigarrenraucher darf vom 1. Mai bis zum 31. Oktober nur von 6 bis 8 Uhr, von 10 bis 12 Uhr, von 15 bis 18 Uhr und von 20 bis 22 Uhr auf der Terrasse bzw. bei offenem Fenster rauchen. Von 1. November bis 30. April ist ihm das Rauchen von 9 bis 13 Uhr, von 14 bis 19 Uhr und von 20 Uhr bis 8 Uhr erlaubt.

20. Oktober 2016
Was geschieht mit Hitlers Geburtshaus?: 1945 versuchte ein deutscher Stoßtrupp, Hitlers Geburtshaus in Braunau in die Luft zu sprengen, was aber US-Soldaten verhinderten. 1952 wurde das Haus der Eigentümerin Gerlinde Pommerim zurückgegeben. Von da an hatte es verschiedene Verwendungen. Im April 2016 prüfte das Innenministerium eine Enteignung des Hauses. Im Juni plädierte der Innenminister Wolfgang Sobotka für den Abriss. Am 17. Ok­tober 2016 bestätigte der Innenminister, dass das Haus abgerissen werde. Dem widersprach der Braunauer Bürgermeister Hannes Waidbacher: Die Expertenkommission rate, für das Geburtshaus Adolf Hitlers "einer sozial-karitativen oder be­hörd­lich-administrativen Nutzung den Vorzug zu geben". Einen Abriss lehne sie ab.

20. September 2016
Mit Schall heizen?: Mit dem Projekt "Thermoakustische Wärmepumpe" loten Wissenschaftler von Forschung Burgenland (ein Unternehmen der FH Bur­gen­land) technische Möglichkeiten aus, aus Schall Wärme zu erzeugen. Werner Stutterecker, der Pro­jekt­leiter, erklärt, wie ther­moakustische Wär­me­pum­pen funktionieren: "Sehr vereinfacht gesprochen ist es so, dass sich Gase er­wär­men, wenn man sie verdichtet, und abkühlen wenn man sie entspannt. Mit Hilfe von Schallwellen, die man z.B. mit einem Lautsprecher erzeugt, kann man diese Gase dazu bringen, Wärme an einem Punkt aufzunehmen und an einem anderen Punkt abzugeben."

13. August 2016
ÖVP will Wehrpflicht für Frauen: Laut dem Verfassungsjuristen Heinz Mayer könnte in Zukunft die Wehrpflicht ausgedehnt werden müssen. Laut Mayer enthält die Europäische Menschenrechtskonvention einerseits ein Ver­bot der Benachteiligung z. B. aufgrund des Geschlechts, andererseits (mit Aus­nahme der Wehrpflicht) ein Verbot der Zwangsarbeit. Sobald jedoch in Ös­ter­reich die Gleichberechtigung völlig erreicht sei, könne das Land mit der Wehr­pflicht nur für Männer diese Menschenrechtskonvention verletzen, so Meyer. Auch die Tiroler ÖVP-Abgeordnete Kathrin Kaltenhauser denkt an ei­nen ver­pflichtenden sechsmonatigen Wehrdienst für Frauen: "Wobei auch die Mädchen zwischen Wehr- oder Zivildienst auswählen dürften!"

2. August 2016
Drogenverkauf in der Straßenbahn: Österreichs Gefängnisse füllen sich derzeit mit Straßendealern. Nach dem Inkrafttreten des neuen Sucht­mit­tel­ge­setzes, das die Drogenkriminalität aus dem öffentlichen Raum verdrängen soll (das Dealen auf öffentlichen Plätzen wird mit bis zu zwei Jahren Haft bedroht) wurden bereits Hunderte Dealer verhaftet und in U-Haft genommen. Deshalb werden die Dealer mobil und der Drogenhandel verlagert sich in die Stra­ßen­bahnen. Besonders die Straßenbahnlinie 6 in Wien wird verstärkt für den Han­del mit illegalen Substanzen genützt.

1. Juli 2016
Lipizzaner-Fohlen auf Sommerfrische im Burggarten: Wer kennt sie nicht, die Spanische Hofreitschule, an der die klassische Reitkunst in der Re­naissancetradition der "Hohen Schule" seit 450 Jahren gelebt und unver­än­dert gepflegt wird? Die Lipizzaner-Pferde, die als die äl­teste Kultur­pfer­de­rasse Eu­ro­pas gelten, wachsen heute im Zuchtgestüt Piber in der Steiermark heran, wo die für die Hohe Schule der Reitkunst be­sonders geeigneten Hengste aus­ge­wählt werden. Bereits zum zehnten Mal verbringen Lipizzaner-Fohlen und ihre Mutterstuten ihre Sommerfrische in Wien. Der Burggarten in der Wiener In­nen­stadt steht den Lipizzanern ab sofort wieder für ihre morgendlichen Aus­ritte offen.

3. Juni 2016
Rumänische Polizisten auf Streife in Vorarlberg: Ein Polizeiteam aus Ru­mänien geht mit Vorarlberger Polizisten auf Streife. Zehn Tage soll der Ein­satz dauern. Das Ziel sei, Verbotene Bettelei zu bekämpfen, so Gerhard Ellen­sohn, stellvertretender Landespolizeidirektor. Es gehe nicht darum, das Bet­teln an sich zu verhindern, denn dieses sei erlaubt. Man wolle gegen ag­gres­sives und organisiertes Betteln vorgehen. Hauptziel der Aktion sei es, krimi­nel­le Taten im Zusammenhang mit Betteln aufzudecken. Ausgelöst wurde die Aktion dadurch, dass es in Vorarlberg in letzter Zeit immer wieder Einschleich­dieb­stähle durch Bettler gegeben hat.

15. Mai 2016
Braunbär mitten in Villach: Mit einem nächtlichen Ausflug hat ein Bär am Sonntag die Polizei in Villach in Alarm versetzt. Ein Augenzeuge entdeckte im Bereich des ÖBB- Geländes in der Heizhausstraße den pelzigen Gesellen und alarmierte sofort die Polizei. Mit vereinten Kräften gelang es den Beamten, den Abenteurer wieder in den Wald zurückzutreiben. "Es ist nicht typisch, dass ein Bär durch so ein besiedeltes Gebiet geht. Es gab zwar schon die eine oder andere blöde Aktion, aber das waren eher kleine Ortschaften", äußerte der Bärenexperten Bernhard Gutleb. "Für Menschen besteht im Wald nicht wirklich eine Gefahr durch Bären, da diese eher weglaufen würden, in einem Wohn­gebiet ist das allerdings anders." so der Experte.

4. Mai 2016
Nach Unfall im Koma. Stadt verlangt Parkgebühren: Eine Studentin fuhr mit dem Auto ihrer Eltern nach Wien. Dort stellte sie den Pkw im 12. Bezirk ab und fuhr von dort mit der U-Bahn weiter zu ihrer Wohnung im 3. Bezirk. Am nächsten Tag hatte die junge Frau einen Unfall mit schweren Verletzungen. Im Krankenhaus versetzte man sie für zwei Wochen in den künstlichen Tiefschlaf. Währenddessen suchte der Vater nach dem Auto, das erst nach einem Monat dank eines hilfreichen Polizisten aufgespürt werden konnte. Unter dem Schei­benwischer waren 16 Strafzettel, weil das Auto in der Kurzparkzone stand. Zwar erließ die Abteilung Parkraumüberwachung aufgrund der besonderen Situation die Strafen, das Rechnungsamt der Stadt Wien besteht aber auf die Bezahlung der Parkgebühren für einen Monat (500 Euro!). Es gäbe keinen Ermessensspielraum!

7. April 2016
250 Jahre Prater: Vor 250 Jahren beschloss Kaiser Joseph II., dass "von nun an zu allen Zeiten des Jahrs jedermann in den Bratter frey spazieren zu gehen, zu reiten, und zu fahren, erlaubet seyn soll“. Am 7. April 1766 wurde das einstige Jagdrevier für das Volk geöffnet. Ein Höhepunkt der Feiern wird am 9. April der berühmte Blumenkorso auf der Prater-Hauptallee sein, wo mit geschmückten Fiaker Kutschen, adelige Damen in kaiserlichen Roben begleitet durch historische Uniformen und Regimentsmusiker die Kaiserzeit aufleben lassen! 

11. März 2016
Gedichtepflicht im Kindergarten?: Der Bürgermeister von Wels, Andreas Rabl (FPÖ), möchte für Kindergärten und Horte einen Wertekodex auf­stel­len, in dem neben allgemeinen Verhaltensregeln auch Bil­dungs­an­ge­bote definiert werden. Ihm geht es um die Vermittlung von kulturellen Grundwerten wie "Brauchtum, Tradition, Werte und Gemeinschaft". So sollen die christlichen Feste wie Erntedank, Nikolaus und Weihnachten den Kindern nahegebracht werden. Was eher umstritten ist, ist das Angebot von Besuchen einer Kirche zu den jeweiligen christlichen Festen. Noch umstrittener ist der Passus: "Die Kinder sind fähig, mindestens fünf deutschsprachige Lieder und mindestens fünf deutschsprachige Gedichte zu singen bzw. vorzutragen". Stark kritisiert wurde vor allem die Gleichsetzung von Kultur mit der christlichen Religion.

10. Februar 2016
Richard Lugner will Bundespräsident werden: Der Clown der Nation will in die Hof­burg. Richard Lugner, 83 Jahre alt, will am 24. April ins Rennen um die Hofburg gehen. Bereits 1998 war Österreichs bekanntester Bau­un­ter­ne­hmer an­ge­treten. Damals kandidierte er bei der Bun­des­präsidentenwahl und wurde mit 9,91 Prozent der Wäh­ler­stim­men Vierter von fünf Kandidaten. Die­ses Ergebnis wie­der zu erreichen oder gar in die Hofburg einzuziehen, dürfte schwierig werden. Cathy Lugner, Lugners 26-jährige Ehefrau würde demnach, sollte der Plan auf­gehen, Österreichs jüngste "First Lady"" sein. Meinungs­for­scher Bach­ma­yer meint, dass Lugner im Falle seiner Kandidatur vor allem "Jux- und Pro­test­wähler" anlocken und "im guten einstelligen Bereich" landen könnte.

3. Februar 2016
Neunjährige Raucherin setzt Zimmer in Brand: Ein neunjähriges Mäd­chen aus Hallein hat in einem Kinderzimmer ein Feuer ausgelöst. Die Mutter konnte sich mit dem Mädchen und ihren beiden Geschwistern (jeweils zwei und elf Jahre alt) gerade noch in Sicherheit bringen. Die Kleine hatte offen­sicht­lich heimlich eine Zigarette geraucht, diese dann an der Wand aus­ge­drückt und den Zigarettenstummel in ihrem Stockbett liegen lassen. Glück­li­cherweise schliefen alle drei Kinder im Zimmer der Mutter. Es war der elf­jäh­ri­ge Sohn, der den Brandgeruch als Erster wahrnahm. Die Feuerwehr konnte zwar den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen, der Sachschaden dürfte laut Po­li­zei aber beträchtlich sein.

16. Jänner 2016
Wertekurse für Flüchtlinge: Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) plant Wertekurse für Flüchtlinge: Die ersten Kurse sollen "bereits im Jänner" in Tirol beginnen. In dem achtstündigen Unterricht werden schwerpunktmäßig Hinweise für eine erfolgreiche "interkulturelle Begegnung" gegeben, wie: pünktlich sein, beim Reden und Telefonieren nicht zu laut sein, in Parks und öffentlichen Verkehrsmitteln keinen Schmutz zurücklassen. Das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ein besonderer Schwerpunkt der Kurse. Es soll vermittelt werden, dass Frauen in Österreich alleine auf die Straße gehen, Freunde treffen, eine Beziehung beginnen und beenden dürfen, usw. Dass verheiratete Männer nicht das Familienoberhaupt sind. In an­de­ren Worten: "In Österreich darf der Mann nicht alleine entscheiden, was die einzelnen Familienmitglieder tun oder nicht tun dürfen."

4. Jänner 2016
Barbusige Österreicherin in Thailand festgenommen: Eine 25-jährige Österreicherin und eine 20-jährige Amerikanerin wurden am Wochenende in Phuket (Thailand) vorübergehend festgenommen, weil sie mit nacktem Ober­körper durch den Ort fuhren. Sie lehnten sich dabei aus dem Fenster und reich­ten einander über das Autodach eine Flasche und schütteten sich dessen Inhalt über den nackten Oberkörper. Das Video der freizügigen Autofahrt kur­sierte im Internet. Sie mussten ein Bußgeld von 500 Baht (etwa 123 Euro) bezahlen.

18. Dezember 2015
Konrad Lorenz verliert Ehrendoktorwürde: Der österreichische Zoologe und Verhaltensforscher Konrad Lorenz erhielt 1973 gemeinsam mit Karl von Frisch und Nikolaas Tinbergen den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Er war aber auch ein bekennender Nationalsozialist und verbreitete aktiv die na­tio­nalsozialistische Ideologie. Aus diesem Grund hat die Universität Salz­burg die Konrad Lorenz im Jahr 1983 verliehenen Ehrendoktorate widerrufen. Glei­ches geschah mit dem Ehrendoktorat an den deutschen Wirt­schafts­recht­ler Wolfgang Hefermehl.

2. Dezember 2015
Spanische Hofreitschule UNESCO Welterbe: Die Spanische Hofreitschule ist eine Institution, die ursprünglich der reiterlichen Ausbildung der kai­ser­li­chen Familie diente und heute einer der wichtigsten Orte zur Er­hal­tung der klassischen Reitkunst ist, wobei ausschließlich Lipizzaner-Pferde ausgebildet werden. Jetzt hat die Spanische Hofreitschule eine hohe Auszeichnung er­hal­ten: Sie wurde in das Verzeichnis für das immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen. Konkret gelistet ist die Tradition der Klassischen Reitkunst, die seit 450 Jahren in Wien gepflegt wird.

20. November 2015
Krampuslauf in Hallein aus Sicherheitsgründen abgesagt: Der Lauf, der heuer am 29. November stattfinden sollte, und der in den ver­gan­genen Jahren bis zu 7000 Zuschauer in die Halleiner Altstadt brachte, wurde wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Dies hat aber nichts mit einer Gefährdung durch die IS zu tun. Die Gemeinde darf den Lauf nämlich nur dann geneh­mi­gen, wenn die gesamte Strecke mit trittfesten Absperrgittern versehen ist. Was diesmal nicht möglich ist, da die Polizei, von der sich der Krampus-Verein normalerweise die Absperrgitter ausleiht, heuer die Gitter selbst am Grenz­übergang Spielfeld braucht, wegen der Flüchtlinge.

5. November 2015
Österreich in Top Ten der FIFA-Weltrangliste: Der 5. November 2015 wird in der österreichischen Fußballgeschichte eingehen. Nach dem 3:0 von Österreich gegen Liechtenstein und dem 3:2 in Montenegro steht das öster­reichische Fußballnationalteam unter Teamchef Marcel Koller erstmals in den Top Ten der FIFA-Weltrangliste. Das ÖFB-Team steht im November-Ranking des Weltverbandes auf Rang 10 auf. Neuer Spitzenreiter ist Belgien – was auch eine Premiere ist. An zweiter Stelle steht Deutschland, gefolgt von Argentinien.

20. Oktober 2015
Busfahrer wegen rosa Haarband gekündigt: Ein Busfahrer der Linzer Linien verlor wegen seines rosa Haarbandes den Job. Er hatte beharrlich ge­weigert, das zusammengelegte Tuch abzunehmen. Das Gericht gab dem Ar­beit­geber zunächst recht, weil ein berechtigtes "betriebliches Interesse" be­stehe, dass er seinen Dienst nicht mit einem rosa Haarband verrichte. Das Haar­band untergrabe die Wirkung der Uniform. Auch am Oberlandesgericht war man sich einig, dass ein Busfahrer in Linz nicht so aussehen dürfe. Erst die letzte Instanz, der Oberste Gerichtshof gab ihm recht, weil "Die betrieb­lichen Interessen nicht die Persönlichkeitsrechte des Beklagten in Bezug auf das Tragen eines Haarbandes in der von ihm gewählten Farbe überwiegen".

6. Oktober 2015
Max Schrems zwingt Facebook in die Knie: Der Europäische Gerichtshofs hat die Rechtmäßigkeit der Übermittlung von Facebook-Daten in die USA für ungültig erklärt. Der österreichische Datenschutzaktivist Max Schrems hatte dem Datenschutzbeauftragten in Irland, wo die europäische Zentrale von Facebook liegt, vorgeworfen, dass das US-Recht keinen ausreichenden Schutz gegen die Überwachung der Daten biete, die Facebook in den Server in den USA speichert. Der Erfolg von Schrems könnte nicht nur für Facebook, son­dern für zahlreiche weitere US-Firmen große Konsequenzen haben, denn sie müssten in Zukunft ihre Daten auf EU-Servern speichern.

11. September 2015
Strache fällt abermals auf Online-Satire rein: FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache ist zum wiederholten Mal Opfer einer Satiremeldung ge­wor­den, indem er auf seiner Facebook-Seite einen Artikel des Satiremagazins "Allgemeinen Morgenpost Rundschau" verlinkte. In diesem wird behauptet, dass die USA Drohungen gegen den Iran ausgesprochen hatten wegen dessen Bom­bar­dierungen von Stellungen der Terrormiliz "Islamischer Staat". Die USA wollten nämlich, dass die Terrormiliz, die von einem CIA- oder Mossad-Agen­ten angeführt wird, weiterhin syrisches Territorium hält, damit die USA die syrische Infrastruktur, sprich "Ölförderanlagen", zerstören können. Nach mehreren Hinweisen entfernte Strache schließlich das Posting.

14. August 2015
Bio-Brütereien beenden Töten von männlichen Küken: Männliche Kü­ken sind für die Geflügelindustrie wertlos, weil sie weder Eier legen werden noch einen wirtschaftlich rentablen Fleischansatz haben. Deshalb werden sie (auch bei Bio-Bauern) gleich nach dem Schlüpfen vergast oder lebendig ge­schred­dert. Mit dieser Praxis wollen Bio-Brütereien in Österreich spätestens ab 2017 aufhören: Sie einigten sich mit dem Biodachverband und dem Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del darauf, Bio-Eier in Zukunft nur noch dann als "bio" zu kenn­zeich­nen, wenn auch die Hähne aufgezogen werden. Weil es derzeit noch kei­ne sicheren Methoden gibt, um das Geschlecht der Tiere im befruchteten Ei zu erkennen, denkt man an die Züchtung von Tieren, die mehr Fleisch ansetzen.

3. August 2015
Genderwahn! Millionen Strafzettel müssen vernichtet werden: Seit dem 1. August müssen wegen des Gleichheitsgrundsatzes alle Verwal­tungs­for­mu­lare, also auch Strafzettel "gegendert" sein, das heißt, dass sie Formu­lie­run­gen für beide Geschlechter enthalten müssen (z.B. "Lenker" / "Lenke­rin­nen"). So will es die Verwaltungsformularverordnung des Bundes. Wegen dieser Entscheidung müssen jetzt alle al­ten Zettelblöcke vernichtet werden. Jeder Strafzettelblock ist in der Regel 50 Blatt stark. War der Block zum Um­stellungs­zeit­punkt bereits angebrochen, müssen sämtliche noch darauf ver­blie­be­nen Strafzettel wegen der fortlaufenden Nummern im Computer stor­niert werden. Was erheblichen Verwaltungsaufwand und -kosten bedeutet.

30. Juli 2015
Aus für Nazi-Codes auf Kfz-Kennzeichen: Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) hat einen Erlass herausgegeben, aufgrund dessen Codes mit Bezug zum Nationalsozialismus ab sofort nicht mehr auf Autokennzeichen erlaubt sind. Dabei handelt es sich um Zahlen- bzw. Buchstabenfolgen wie "NSDAP", "SS", "SA", "HJ," "NS "oder Bezeichnungen wie "NSFK" (NS-Flie­gerkorps), "NSD" (NS-Studentenbund), "NSDBO" (NS-Be­triebs­zel­len­or­ga­ni­sation) oder "DAF "(Deutsche Arbeitsfront). Auch Zahlenkombinationen wie "18" (Adolf Hitler), "88" (Heil Hitler), "444" (Deut­schland den Deutschen) und "311" (Ku-Klux-Klan = dreimal K) sind von der Maßnahme betroffen. Verboten ist auch die Kombination "420" (20. April, Hitlers Geburtstag).

24. Juli 2015
Lehrling verliert Lehrplatz wegen Hass-Posting: Bei 36° C Hitze hatte die Freiwillige Feuerwehr aus Feldkirchen an der Donau ein Willkommensfest für die Asylbewerber des Ortes veranstaltet, bei dem es Wasserduschen mit Löschfahrzeugen gab. Das Bild eines strahlenden sechsjährigen Mädchens aus Syrien ging über Facebook um die Welt. Das Bild erhielt zahlreiche "Gefällt mir". Nur ein Kfz-Lehrling bei Porsche freute sich nicht und postete: "Flam­men­werfer währe (sic!) da die bessere Lösung", auf der Facebook-Seite eines Radiosenders. Er erntete wütende Kommentare bei anderen Facebook-Usern. Der Arbeitgeber sah sich zum Handeln gezwungen: "Der Lehrvertrag wurde mit sofortiger Wirkung vorzeitig beendet", kündigte der Sprecher der Porsche Holding an.

3. Juli 2015
Lehrer schlachtet Kaninchen vor Schulklasse: Ein Biologielehrer eines Gymnasiums in Horn (Niederösterreich) brachte zwei Kaninchen in die Schule, um sie dort vor Schülern der Unterstufe (4. Klasse) mit einem Bolzen­schuss­apparat zu töten und anschließend zu sezieren, um den Schülern dann den Körperaufbau der Tiere zu zeigen. Die Kinder, die dies nicht mit ansehen woll­ten, durften vor die Tür gehen. Manche weinten und wollten sogar Geld zu­sam­menlegen für den Lehrer, um ihn wenigstens vor der Tötung des zweiten Kaninchens abzuhalten. Eine Welle der Empörung schlug dem Pädagogen im Internet entgegen. Die Amtstierärztin der Staatsanwaltschaft zeigte den Mann wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz an; bei der Schulbehörde wird an ein Disziplinarverfahren und an eine Entlassung gedacht.

25. Juni 2015
Satire "Hunde raus aus Österreich" sorgt für Aufregung: Das offi­ziel­le Ziel der Initiative "Hunde raus aus Österreich" ist, die "Über­hun­dung Öster­reichs" zu stoppen. Mit Slogans wie "Österreich statt Waustria", "Deutsch statt Wuff", "Heimatliebe statt Würschtldiebe" oder "Rot-Weiß-Rot statt Hundekot" auf ihrer Facebook-Seite wollen die Initiatoren aber eigentlich die Ausländer-raus-Hetze persiflieren. Leider scheinen nicht alle dies zu verstehen und es gab viel Kritik. Von Tierfreunden: "Was geht denn bei euch? Hirn­ver­brann­tes Volk!!" wie von Tierfeinden: "Hunde raus aus Österreich!! Weg mit de Gfrasta... de scheißen ja sowieso auf Ös­ter­reich! "; "Täglich ver­schmutzen Zehntausende Hunde die Grünanlagen. Die Hunde 'scheißen' auf Wien. Wollen wir uns das wirklich bieten lassen?"

12. Juni 2015
Froschkonzert keine Lärmbelästigung: Die Klage einer Frau aus Nieder­ös­ter­reich, die sich vom nächtlichen Gequake aus Nachbars Teich gestört fühl­te, wurde vom Obersten Gerichtshof abgewiesen: Die nächtlichen Froschkon­zer­te müssen ertragen werden. Maßgeblich sei laut dem Richter nur das ob­jek­tive Empfinden, also jenes eines "Durchschnittsmenschen" in dieser Si­tua­tion. In diesem Fall handelt es sich um eine Wohnanlage, in deren Um­ge­bung bereits der Bauträger einen Schwimmteich und zwei Biotope errichtet hat und in der die Be­wohner selbst Teiche bauen. Andere Nachbarn fühlen sich des­halb nicht be­läs­tigt. Das musste die Klägerin vor ihrem Einzug wissen.

5. Juni 2015
Google Street View vorübergehend in Österreich verfügbar: Zu­sam­men mit einigen Balkanstaaten ist Österreich eines der wenigen Län­der in Europa, das nicht mit dem Straßenkartendienst Street View von Google-Maps zu sehen ist. Das Fotomaterial stünde zwar zur Verfügung, aber aufgrund der strengen Auflagen, welche die österreichische Datenschutzbehörde 2011 Google aufgezwungen hatte, verzichtete das Internet-Unternehmen darauf, den Dienst in Österreich einzuführen. Wer aber am 5. Juni Google Maps öff­nete, hatte kurzzeitig die Möglichkeit, in Wien per Street View zahlreiche ein­zelne Punkte zu erkunden, wenn man sich auch nicht durch die virtuellen Straßen bewegen konnte. Laut Google handelte es sich dabei aber um einen Fehler, der sehr schnell wieder behoben wurde.

23. Mai 2015
Österreich holt Gold zurück nach Wien: Weil London der wichtigste Markt für den Goldhandel ist, lagern seit Jahrzehnten viele europäische Zentral­ban­ken ihr Gold unter anderem in den Tresoren der Bank of England. Österreich verfügt über 280 Tonnen Gold. Nur ein kleiner Teil dieses Goldes befindet sich aber in Wien – etwa 50 Tonnen. Der Großteil des Goldes liegt in London. Nationalbank und Rechnungshof überprüfen das heimische Gold regelmäßig. Jetzt will die Österreichische Nationalbank aus Gründen der Risikostreuung einen Teil ihres Goldschatzes zurück nach Wien holen. Einem Bericht der Kro­nen Zeitung nach soll künftig die Hälfte des Edelmetalls in Österreich lagern. Nur noch 30 Prozent sollten in England bleiben, 20 Prozent in der Schweiz.

19. Mai 2015
Tierschützer gegen Zwangsbejagung in Österreich: In Österreich sieht die Rechts­ord­nung noch eine "Zwangsbejagung" vor. Für Grundeigner be­steht eine Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft, d.h., es darf auf ihren Grund­stücken gejagt werden. Ein Ausscheiden aus der Jagd­ge­nos­sen­schhaft aus Gewissensgründen ist bis heute nicht möglich. Und das, obwohl bereits im Jahr 2012 das höchste europäische Gericht entschied, dass eine Zwangs­mit­glied­schaft in einer Jagdgenossenschaft gegen die Menschenrechte verstößt, wenn der Grundeigentümer die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt. Ein Grundstückseigentümer aus dem Bezirk Mödling in Niederösterreich, der die Jagd ablehnt, will jetzt sein Recht bis hin zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte einfordern. Weitere österreichische Grundstückseigentümer wollen es ihm gleichtun.

13. Mai 2015
Homosexuelle Ampelmännchen in Wien: Aus Anlass es bevorstehen-
den Life Balls, des Song Contests und der Regenbogenparade will Wien ein – 63.000 Euro teueres – Zeichen der Toleranz setzen. An 49 ausgewählten Am­pelstandorten werden zwei Figuren anzeigen, ob man über die Straße gehen darf oder stehen bleiben muss: Es handelt sich dabei entweder um ein Paar aus Mann und Frau, aus zwei Frauen oder zwei Männern – jeweils mit einem Herzchen versehen. Der FPÖ gehen die Homosexuellen-Sujets "viel zu weit". Sie erstattete Strafanzeige gegen Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou. Die Ampelpärchen würden, so begründen die Wiener Freiheitlichen ihre An­zei­ge, gegen die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung verstoßen.

10. Mai 2015
Weltmeisterschaft der Papierflieger in Salzburg: Am Wettbewerb des "Red Bull Paper Wings World Final" nahmen 200 Papierflieger-Künstler aus 67 Nationen teil. Sie traten mit ihren aus DIN4-Papier gezauberten Fluggeräten in drei Disziplinen an: Longest Distance, Longest Airtime und Aerobatics (Kunst­flug). In der ersten Kategorie gewann der Bulgare Veselin Ivanov mit 53,22 Metern. Dem Armenier Karen Hambardzumyan gelang es, sein Papierflugzeug 14,36 Sekunden lang in der Luft zu halten. Kunstflug-Sieger wurde hingegen der Libanese Avedis Tchamitchian.

27. April 2015
Beim Alkoholkonsum ist Österreich Spitze: Laut einer repräsentativen Umfrage (GfK), die vor Kurzem präsentiert worden ist, neigen rund 200.000 Men­schen in Österreich zu exzessivem Trinken. Österreich reiht sich im EU- Ver­gleich unter die Top-Drei-Nationen mit dem höchsten Alkoholkonsum pro Kopf (12,2 Liter) und wird nur von Litauen (12,7 Liter) und Estland (12,3 Liter) über­holt. Frankreich, das Weinland par excellence, liegt mit 11,8 Litern gleich hinter Österreich, Italien liegt mit 6,1 Litern pro Capita weit hinten.

10. April 2015
Österreich bald kein Raucherparadies mehr: Bisher war Österreich ein Paradies für Raucher. Doch das ist bald Geschichte, denn die Regie­rungs­koa­lition hat sich auf ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie ab Mai 2018 geeinigt. Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) und Wirt­schafts­mi­nister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) haben den entsprechenden Ge­setz­ent­wurf vorgestellt. Mit der Gastronomie wurde die Möglichkeit vorzeitiger Ab­schrei­bun­gen vereinbart. Betrieben, die freiwillig bereits bis Juli 2016 auf rauch­frei umstellen, wird eine Prämie in Aussicht gestellt. Auch E-Zigaretten sind vom Verbot betroffen und auch Zeltfeste, Mehrzweckhallen und Vereinslokale sind vom generellen Rauchverbot betroffen. Umstritten ist, dass Hotels und Pen­sio­nen weiterhin eine Raucherlounge bzw. Raucherzimmer anbieten dürfen.

1. April 2015
EU-Paniermehl-Aprilscherz: In der Online-Presse war am 1. April zu le­sen, dass wegen des enthaltenen allergenen Cocktails in der Pa­nade des Wiener Schnitzels die EU-Lebensmittelagentur eine Änderung der Rezeptur der be­lieb­ten österreichischen Traditionsspeise empfohlen hatte. Die EU-Kommis­sion wolle demnach künftig nicht nur gegen einzelne allergene Stoffe durch Warn­hin­weise vorgehen, sondern vermehrt auch solche Mi­schun­gen aus dem Ver­kehr ziehen. Zigfach wurde der Artikel im Web geteilt. Die inzwischen als April­scherz entlarvte Meldung soll von FPÖ-Chef Heinz-Kris­tian Strache auf seiner Facebook-Seite ("Jetzt drehen sie völlig durch") auf­ge­griffen und verbreitet worden sein.

14. März 2015
Forellenkrieg zwischen Tirol und Bayern: Sowohl auf bayerischer wie auch auf Tiroler Seite werden Regenbogenforellen ausgesetzt. Während die baye­ri­schen Fischer den Regenbogenforellen im Inn von Mitte Dezember bis Mitte April aus ökologischen Gründen eine Schonzeit einräumen müssen, gilt diese Regel am Tiroler Innufer nicht. In Tirol gibt es kein Fangverbot, weil die Regenbogenforelle nicht als heimischer Fisch im Inn gilt und daher nicht unter Schutz steht. Die Fischer dürfen also angeln und können den Bayern die von ihnen ausgesetzte Aufzucht wegfischen. Hans Hanusch, Obmann des Fische­reivereins Kiefersfelden (Bayern) ist jedenfalls dieser Meinung und will einen runden Tisch einberufen, um die Österreicher dazu zu bringen, ebenfalls eine Schonzeit einzuführen. [Quelle: Tiroler Tageszeitung]

21. Februar 2015
Die Mehrheit der Österreicher lehnt TTIP ab: Nicht nur, dass die Ös­ter­rei­cher mehrheitlich gegen das Transatlantische Freihan­dels­ab­kom­men TTIP (Transatlantic Trade and Investment Part­ner­ship) der EU mit den USA sind, ihre Ablehnung ist unter allen 28 EU-Staaten sogar die höchste. Laut jüngs­ter Eurobarometer-Umfrage im Auftrag der EU-Kommission lehnen 53 Prozent der Österreicher ein solches Abkommen ab. Das ist erstaunlich, weil der durch­schnitt­liche Ablehnungsgrad in der EU bei lediglich 25 Prozent liegt. Österreich liegt demnach zusammen mit Deutsch­land (mit 41 Prozent Ablehnung) bei der Befürwortung an letzter Stelle.

03. Februar 2015
300 Euro Strafe wegen sieben Minuten Rauch: Laut Gesetz müssen in den österreichischen Gaststätten die Raucher- von den Nichtraucherräumen ge­trennt sein. Weil in einem Lokal in Innsbruck an einem Tag die Haupt­ein­gangs­tür, die den Raucherbereich vom öffentlichen Nichtrau­cher­be­reich tren­nen sollte, von 13.20 bis 13.27 Uhr durchgehend offen stand, sollte der Ge­schäftsleiter eine Verwaltungsstrafe von 2000 Euro zahlen. Die Stadt Inns­bruck begründete die strenge Strafe damit, dass sie von einem Wie­der­ho­lungs­fall ausging. Der Rechtsanwalt des Lokalbetreibers konnte dann glück­licherweise die Strafhöhe aber auf 300 Euro reduzieren.
[Quelle: Tiroler Tageszeitung]

16. Jänner 2015
Lesbisches Paar wegen eines Kusses aus Café geworfen: Wegen eines Kusses im Wiener Café Prückel wurde ein lesbisches Paar des Lokals ver­wie­sen. Christl Sedlar, die Betreiberin des Cafés meinte, dass der Austausch von Zärtlichkeit "mehr als ein Begrüßungskuss" gewesen sei. Die "Zur­schau­stel­lung der An­dersartigkeit gehöre nicht in ein traditionelles Wiener Kaffee­haus, sondern in ein Puff". Einen "Zungenpritschler" sei es gewesen, äußerte sich hingegen et­was deutlicher FPÖ-Planungssprecher Toni Mahdalik. Der Vorfall schlug hohe Wellen in den Medien – nicht nur in Österreich. Dank Facebook kam es einen Tag später vor dem Café, der vorsorglich einen Ruhe­tag ein­ge­legt hatte, zu einer friedlichen Demonstration mit etwa 2000 Teil­neh­mern. Christl Sedlar gab inzwischen zu, dass ihre Reaktion überzogen war.

08. Jänner 2015
James Bond in Österreich: Als Schauplatz von 007-Filmen war Österreich bisher mit Wien ("Der Hauch des Todes") und Bregenz ("Ein Quantum Trost") zu sehen. Diesmal starteten die Dreharbeiten für den 24. James-Bond-Film "Spectre" in Sölden im Ötztal. Altaussee diente dann in der ersten Jänner­wo­che als Kulisse. Über 300-Produktionsmitarbeiter und fünf Hub­schrau­ber wa­ren im Dauereinsatz für Transport, Lawinen­spren­gungen und Taxi-Flüge. Daniel Craig alias James Bond, war am Sonntag in Altaussee eingetroffen. Kommende Woche zieht die Crew weiter – Richtung Osttiroler Gailtail, wo bereits die Pisten für die Verfolgungsjagden vorbereitet werden.

21. Dezember 2014
Udo Jürgens gestorben: Eine Musiklegende ist tot. Udo Jürgens, der ös­ter­reichische Entertainer, Sänger und Komponist ist am Sonntag bei einem Spa­ziergang in Gottlieben im Kanton Thur­gau (Schweiz) zusammengebrochen und wenig später an aku­tem Herz­ver­sa­gen gestorben. Udo Jür­gens galt als einer der beliebtesten Entertainer im deutsch­sprachigen Raum. Seine Hits wie "Aber bitte mit Sahne", "Grie­chischer Wein" oder "Im­mer wieder geht die Sonne auf" sind längst zu Evergreens geworden und für viele Fans einfach "Kult".

2. Dezember 2014
Gefährlicher Raureif in Österreichs Osten: Nebel, Regen und Mi­nus­grade haben am Wochenende zu großen Problemen geführt, vor allem in Nie­der­österreich, aber auch im Burgenland. Im Waldviertel mussten am Montag zahlreiche Straßen gesperrt werden, weil sie durch gefrierenden Nebel über­wie­gend glatt waren, und weil Äste und Bäume unter dicken Schichten von Rau­reif begraben waren und wegen der Eislast abbrachen. In den Wäldern be­steht zum Teil Lebensgefahr. Bei der Feuerwehr könne sich kaum jemand an derart viele umgeknickte Bäume und an ein derart "seltenes Naturschauspiel" erinnern [].

18. November 2014
21 Prozent Muslime in Wien im Jahr 2046?: Laut einer neuen Hoch­rech­nung werden im Wien des Jahres 2046 nur noch ein Drittel der Menschen Ka­tholiken sein. Der Anteil der Muslime wird sich nahezu verdoppeln. Das ergibt jedenfalls eine Studie des WIREL-Projekts der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die Zahl der Orthodoxen soll demnach von 9 auf 11 Prozent steigen. Menschen ohne Bekenntnis sollen von 30 auf 27 Prozent sinken. Ka­tho­liken wird es dann nur noch 33 Prozent geben, Protestenten bleiben un­ver­ändert bei 4 Prozent.

6. November 2014
Jäger erschießt Katze auf Wunsch der Eigentümerin: Sowohl das Tier­schutz- als auch das Jagdgesetz verbieten in Österreich das Erschießen einer Katze. Im Bezirk Vöcklabruck (Oberösterreich) soll aber genau das geschehen sein: Eine Frau soll einen Jäger beauftragt haben, ihre Katze zu erschießen, weil diese zu wenig Mäuse fange. Zeugen bestätigten die Aktion des Jägers. Der Tierschutzverein erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Linz, die Bezirkshauptmannschaft leitete ein Strafverfahren ein und verhängte ein Waf­fenverbot. [Quelle: Kronen Zeitung]

18. Oktober 2014
Illegale von Tirol nach Italien zurückgeschickt: Tausende illegale Asyl­suchende – viele von denen aus Syrien oder Eritrea – die von Italien über Ös­terreich nach Deutschland wollen, werden in Tirol aufgegriffen, für ein paar Stunden in der Anhaltestelle Plon im Wipptal untergebracht. Das Rote Kreuz Innsbruck Land übernimmt die Versorgung. Dann werden sie zu­rück nach Italien abgeschoben. Allein in diesem Jahr wurden 5780 illegal Eingereiste in Tirol aufgegriffen, Tendenz steigend.

2. Oktober 2014
Straßenmusikanten aus Steyr verbannt: Die neue "Straßen­mu­sik­ver­ord­nung" in Steyr – sie gilt seit Mai dieses Jahres – sieht vor, dass Stra­ßen­mu­si­kanten ihrer Arbeit nur noch an wenigen Stunden an zwei Wochentagen und am Samstag nachgehen dürfen. Die Verordnung sollte dazu dienen, das Bet­teln in den Gassen einzudämmen, sie trifft aber auch Profi-Musiker, die von den Einnahmen leben. Wie Valentin Konecovsky, der mit der Saxo­fon­spie­lerin Valerie Kostadinov als "Duett Fortuna" längst zum Stadtbild gehörte. 620 Per­sonen, unter denen zehn Geschäftsleute haben für eine Ausnahme für den bulgarischen Volks­mu­siker unterschrieben. Es dürfte aber schwierig sein, eine Ausnahme zur strengen Verordnung zu erreichen.

1. September 2014
Kommt das totale Rauchverbot?: Die neue Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser sagt den Rauchern den Kampf an. Sie erklärte am Montagabend in der ZiB2, dass sie noch vor der nächsten Nationalratswahl 2018 ein totales Rauchverbot in Österreichs Gastronomie einführen wolle. Die Ministerin will nicht nur die Gäste, sondern auch die Angestellten in der Gastronomie damit schüt­zen. Ein Streitpunkt mit dem Koalitionspartner ÖVP könnte es geben, wenn man an der geltenden Regelung rütteln würde, dass Wirte auf Kosten­rück­er­stat­tung für den Umbau klagen würden. Laut Wirtschaftskammer haben lan­desweit bis zu 12.000 Wirte insgesamt rund 96 Millionen Euro in Umbauten gesteckt.

25. August 2014
SPÖ-Gartenzwerge in Vorarlberg gestohlen: Die SPÖ vermisst 400 Gartenzwerge. Die "Coolmen" genannten Figuren, die in der Vorarlberger Landtagswahl für die SPÖ werben sollten, wurden in der Nacht zum Sonntag gestohlen. Es wurde Anzeige gegen unbekannt erstattet. Die Gartenzwerge durften zwar mitgenommen werden, aber nicht gleich 400 auf einmal. Die SPÖ vermutet eine Aktion seitens eines politischen Gegners, für den der Schuss aber nach hinten losgehen könnte. Denn die Aktion hat weit über die Grenzen Vorarlbergs für Aufmerksamkeit gesorgt und möglicherweise für Sympathien für die SPÖ. Sogar die britischen  BBC News Europe berichteten über den Fall.

11. August 2014
Bärenfamilie in Oberkärnten: In manchen Zeitungen liest man "Bären­alarm in Oberkärnten", was die Gesinnung der Schreibenden (oder vielleicht nur deren Absicht, Aufsehen zu erregen) offenbart. Der Bärenanwalt des Landes Kärnten, Bernhard Gutleb, hat berichtet, dass es zwischen dem Wei­ßensee und dem Lesachtal an der Grenze zu Osttirol mehrere Sichtungen ge­ge­ben habe. Es handele sich um ein Muttertier, das mit zwei Jungtieren un­ter­wegs sei. Gefahr drohe nicht, da eine Bärin mit Jungen noch scheuer sei als allein herumwandernde Tiere.

1. August 2014
Impfung gegen Parkinson?: Morbus Parkinson kann schon seit einigen Jahren durch den Einsatz von verschiedenen Medikamenten wie L-Dopa ziem­lich gut behandelt werden. Die Wirkung der Arzneimittel lässt aber mit der Zeit nach. Jetzt will das Wiener Biotech-Unternehmen Affiris, das seit meh­re­ren Jahren neuartige Impfstoffe entwickelt, Hinweise auf einen positiven Effekt einer Immunisierung gegen Morbus Parkinson entdeckt haben. Nach einer erfolgreichen klinischen Phase-I-Studie zur ersten Impfung gegen Parkinson will Affiris weiter forschen.

30. Juli 2014
Sprachprobleme in Wiens Volksschulen: Jedes zweite Kind in den Wiener Volksschulen spricht kein oder nur schlechtes Deutsch. In mindestens elf Wie­ner Gemeindebezirken ist es fast unmöglich, die Quote der Kinder, die nicht Deutsch spre­chen, auf unter 30 % zu bringen. Die Lösung des Problems ent­spricht der Quadratur des Kreises, denn schon jetzt gibt es in den Volks­schul­klas­sen in Wien deutlich mehr Kinder mit Sprachproblemen (33.670) als sol­che, deren als Muttersprache Deutsch ist (28.810).

15. Juli 2014
800 Sprachkritiker fordern ein Ende des Genderns: Nachdem Bil­dungs­ministerin Gabriele Heinisch-Hosek den Volksrocker Andreas Gabalier wegen seiner Weigerung, die Bundeshymne in der um die "Töchter" erweiterte Ver­sion zu singen [], kritisiert hatte und dafür im Internet einen Shitstorm ge­erntet hatte, ist die Diskussion um geschlechtsneutrale Formulierungen wieder voll ausgebrochen. 800 Uni-Professoren, Lehrer, Journalisten sowie weitere Sprach­kri­tiker forderten in einem offenen Brief die Abschaffung des Gen­derns. Sie kritisierten die "von oben her verordnete konsequente getrennt­geschlechtliche Formulierung" in Gesetzen, Behördentexten sowie in Schul­büchern und aka­de­mischen Facharbeiten. Das Binnen-I, die Anführung beider Geschlechter mit Schräg­stri­chen im Wortinneren usw. "zerstören die ge­wach­sene Struktur der deut­schen Sprache bis hin zur Unlesbarkeit und Unver­ständlichkeit".

4. Juli 2014
Gefängnisstrafe für Eltern von Schulschwänzern: In zwei Schuljahren hat der Wiener Magistrat 1.587 Strafbescheide an Eltern geschickt, die das wiederholte Schulschwänzen ihrer Kinder tolerierten. Weil einige von ihnen aber die Geld­strafen für das Schulschwänzen ihrer Kinder trotz mehrerer War­nungen nicht bezahlten, wurden jetzt elf Väter zum Ersatzarrest abgeholt. Die FPÖ fordert härtere Maßnahmen.                            (Quelle: Krone Zeitung)

24. Juni 2014
Araber-Knigge in Zell am See zurückgezogen: Der umstrittene Kultur-Führer, der an arabische Touristen in der Urlaubsregion Zell am See eine Zeit lang verteilt worden war, und britische Zeitungen von "Tourismus-Apartheid" schreiben ließ, wird zurückgezogen. Diese Broschüre sollte über das "richtige" Verhalten in Österreich aufklären, denn seit dem Ansturm von Touristen aus arabischen Ländern – in der Hochsaison sind 36% der Besucher Araber – kommt es oft zu Beschwerden seitens der einheimischen Bevölkerung wegen der ungewöhnlichen Gepflogenheiten der Gäste. In der Broschüre "Where cul­tures meet" wurde unter anderem erklärt, dass man den Müll in Abfall­eimer entsorgen müsse, dass Preise in den Geschäften in der Regel nicht verhan­del­bar seien, dass Kinder im Auto anzuschnallen seien und dass Kochen in Ho­tel­zimmern nicht erwünscht sei.

13. Juni 2014
Nato stört Luftverkehr über Österreich: In der vergangenen Woche ver­schwanden für kurze Zeit einzelne Flugzeuge von den Radarschirmen von Fluglotsen in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Slowakei. Minuten später tauchten sie wieder auf. Nachforschungen des Bundesheeres führten zu einem Verdächtigen: die NATO. Denn während dieser Zeit lief in Ungarn eine Übung von elektronischer Kampfführung. Dazu gehört auch die Fähigkeit, die elek­tro­nischen Systeme des Gegners zu stören.

28. Mai 2014
Katze aus Motorraum gerettet: Eine kleine Katze hatte sich in Linz im Wa­gen­in­neren eines Pkws verkrochen und war dort stundenlang stecken ge­blie­ben, bis die kleine Tochter des Fahrzeugbesitzers ihr Miauen hörte. Sofort brachte der Vater das Auto zum ÖAMTC. Dort wurde das Tier, das sich in ei­nem engen Hohlraum zwischen Lüfter und Nebelscheinwerfer verkrochen hat­te, vorsichtig befreit. Das Tier überstand den Zwischenfall unverletzt. Einen ähnlichen Zwischenfall hatte es 2012 ebenfalls in Linz schon einmal gegeben.

16. Mai 2014
Gämsensterben geklärt: Im Frühjahr 2010 starb im Norden Österreichs, vor allem in den niederösterreichischen Bezirken Amstetten und Lilienfeld fast ein Drittel der dort beheimateten Gämsen. Die Todesursache war zunächst un­klar. Wissenschaftler des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie untersuchten 19 Kadaver und fanden nun heraus, dass die Tiere an einer bak­teriellen Lungenentzündung gestorben waren. Zwei Bakterien­stäm­me waren die Verursacher. Die Ergebnisse sind vor Kurzem im Journal of Wildlife Di­sea­ses veröffentlicht worden.

2. Mai 2014
Rauchverbot in sechs Grazer Freibädern: Es bewegt sich zwar noch nichts in der Anti-Rauch-Ge­setz­gebung in Österreich, aber die Einschränkung der Rauchfreiheit schreitet voran! Nach dem Rauchverbot in vielen Lokalen und den meisten Einkaufszentren in Österreich kündigten die sechs Freibäder der Holding Graz an, dass sie, um die Gesundheit ihrer Gäste und die Umwelt zu schonen, mit Beginn der Sommersaison 2014 die Anlagen bis auf einige Raucherzonen rauchfrei sein werden.

30. April 2014
Dreister Diebstahl mit gestohlenem Traktor: In Bruck an der Leitha (Nie­derösterreich) stahlen Kriminelle einen Traktor, durchbrachen damit die Glas­front eines Supermarktes und rissen den Bankomaten mithilfe des Trak­tors aus der Verankerung und flüchteten in einem Kastenwagen. Um ihre Spu­ren zu verwischen, zündeten die Ganoven den Traktor vor dem Supermarkt an. Die Kriminellen handelten wie Profis aus einem Hollywoodfilm. Um die Polizei daran zu hindern, die Verfolgung aufzunehmen, streuten die Unbe­kann­ten sogar sogenannte Krähenfüße aus. Die Fahndung blieb bisher ohne Erfolg.

30. März 2014
Student soll 17.000 Euro Handyrechnung zahlen: Einem Vorarlberger Student wurde Mitte Februar in einer Diskothek in Barcelona das Handy ge­stohlen. Obwohl er innerhalb von vier Stunden die SIM-Karte bei A1 sperren ließ, konnten die Diebe die stattliche Summe von 17.000 Euro vertelefonieren. Innerhalb dieser vier Stunden hätte der Student über 200 Stunden tele­fo­nie­ren müssen. Der Betreiber A1 stellte dem Student die Summe dennoch in Rechnung, weil die Geschäftsbedingungen vorsehen, dass bei Verlust oder Diebstahl der SIM-Karte der Kunde so lange haftet, bis er den Verlust meldet. Den Betrüger gelang es offensichtlich, computergestützt eine Vielzahl an Ver­bindungen aufzubauen. Der Student will nun rechtlich gegen die Rechnung vorgehen. Mitte April einigten sich der Mobilfunk­be­trei­ber und der Student außergerichtlich. Der Sudent nahm das Kulanzangebot von 500 Euro per Saldo aller Ansprüche an.

15. März 2014
Polizei jagt Taschendieb per Hubschrauber: Am Freitag hatte im nie­der­ös­ter­reichischen Bruck an der Leitha ein Ta­schen­dieb einer Frau die Hand­ta­sche entrissen und war anschließend geflohen. Seine Flucht dauerte aber nur kurz. Fünf Minuten nach der Anzeige nahm die Polizei die Verfolgung des von der Zeugin beschriebenen Verdächtigen auf - auch im Tiefflug mit einem Hub­schrau­ber. Wenig später wurde der Kriminelle gefasst.

21. Februar 2014
Ratingagentur bestätigt Spitzenrating AAA für Österreich: Obwohl die Abwicklung der Skandalbank Hypo Alpe Adria kritisiert wird, weil dadurch die Schuldenlast der Republik Österreich erhöht wird, beurteilt die US-ame­ri­ka­nische Ratingagentur Fitch die Kreditwürdigkeit des Landes positiv. Die Ra­ting­agentur hat deshalb das Spitzenrating AAA für Österreich bestätigt und auch den Ausblick für die Kreditwürdigkeit auf "stabil" gelassen.

13. Februar 2014
Kein Amtskaffee mehr für Salzburger Beamte: Die rund 3.000 Mit­ar­bei­ter des Magistrats der Stadt Salzburg sind empört: In einer neuen Dienstan­ord­nung wurden strengere Regeln für das "Amtskaffeetscherl" eingeführt. Ab sofort gilt, dass aus Sparsamkeitsgründen bei Besprechungen und dienstlichen Veranstaltungen nur dann ein (kostenloser) Kaffee serviert wird, wenn auch externe Teilnehmer anwesend sind. Sonst heißt es: Selber zahlen oder Wasser trinken.

31. Jänner 2014
Vergewaltigte Wienerin zurück aus Dubai: Eine 29 Jahre alte Wienerin war am 1. Dezember in Dubai Opfer einer Vergewaltigung gewesen. Sie zeigte den Mann, einen Jemeniten, an, geriet dadurch aber selbst ins Visier der Jus­tiz, die gegen sie wegen Verdachts von außerehelichem Geschlechts­ver­kehr und Alkoholkonsums ermittelte. Die Frau musste ihren Pass abgeben und saß drei Tage in Haft. Der Fall galt als besonders brisant, weil die Frau Muslimin ist. Das österreichische Außenministerium sandte ein Krisenteam nach Dubai, um sich für ihre Ausreise einzusetzen. Mit Erfolg. Die 29-Jährige durfte aus Dubai ausreisen.

14. Jänner 2014
Wienerin zum 9. Mal Opfer von Einbrechern: In eine Wohnung am Stadt­rand von Wien wurde bereits zum neunten Mal eingebrochen. Beim letzten Ein­bruch konnte die Mieterin sogar die Täter auf frischer Tat er­tap­pen und bis zur Ankunft der Polizei festhalten. Bisher sei die Haus­rats­ver­sicherung zwar immer für den Schaden aufgekommen, so die Mutter zweier Kinder, sie wei­gere sich aber, sich an den Kosten für Schutzmaßnahmen zu beteiligen. Und genau diese kann sich die Wienerin aber nicht leisten. Das ist umso un­ver­ständ­li­cher, weil es doch auch im Interesse der Versicherung wäre, die Woh­nung ein­bruch­si­cher zu machen.

4. Jänner 2014

Kärntner Jäger sollen für tote Brieftauben zahlen: Und zwar nicht des­halb, weil die Brieftauben irrtümlicherweise von einem Jäger erschossen wor­den sein. Die Brieftauben eines Brieftaubenzüchters in Ruden (Bezirk Völ­ker­markt) wurden nämlich von Wanderfalken getötet. Dafür zahlen soll aber der örtliche Jagdverein. Denn Kärnten ist das einzige Bundesland, in dem Jagd­aus­übungsberechtigte für Schäden haften, die ganzjährig geschonte Wildtiere an Haustieren verursachen. In anderen Worten: Der Jäger soll dafür haften, dass Falken nicht zwischen gezüchteten und wild lebenden Tauben bei der Beutejagd unterscheiden können. Jetzt will der Jagdverein vor den Ver­fas­sungs­ge­richtshof ziehen, um das Kärntner Jagdgesetz zu kippen.


21. Dezember 2013
Dauerbrenner Rauchverbot: Nichtraucher können hoffen. Die Wiener Ge­sundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) macht den Nichtrauchern wieder Hoff­nung und will jetzt doch im Parlament ein totales Rauchverbot in der Ga­stronomie durchsetzen. Auch Erwin Spindelberger, der SPÖ-Gesund­heits­spre­cher im Nationalrat, will sich dafür einsetzen. Die Koalition soll deshalb aber nicht gefährdet werden. Damit nähert sich die SPÖ dem Volkswillen, denn Laut einer Umfrage sind derzeit 67,4% der Ös­ter­rei­cher für ein gene­rel­les Rauch­ver­bot in der Gastronomie, 20,4% würden dies sogar "vehement" begrüßen.

12. Dezember 2013
Österreich zweitreichstes EU-Land: Laut der europäischen Statistik­be­hör­de Eurostat ist Österreich gemessen am Pro-Kopf-Einkommen das zweit­reich­ste Land in der Europäischen Union. Das reichste Land ist mit großem Abstand Luxemburg. Im Jahr 2012 war in Luxemburg das Brutto­in­lands­pro­dukt (BIP) pro Kopf mehr als zweieinhalb Mal so groß wie im Durchschnitt der 28 EU-Mit­gliedstaaten. In Österreich lag es um 30% über dem Durchschnitt. Auf Platz drei folgt Irland mit 29%. Deutschland rangiert erst auf Platz sieben. Schluss­lichter sind Bulgarien und Rumänien.

7. Dezember 2013
Jugendlicher von Krampus lebensbedrohlich verletzt: Beim tradi­tio­nellen Krampuslauf in Matrei (Osttirol) erlitt ein 15- jähriger Junge schwerste Verletzungen. Der Bursche wurde von einem "Klaubauf" (so wird der Krampus [] in Osttirol genannt) zu Boden gerissen und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Sein Zustand sei stabil, so die Ärzte des Klinikums Klagenfurt, aber die Gefahr sei noch nicht gebannt. Krampusse sind die Begleitgestalten des hl. Nikolaus. Sie sehen furcht­er­re­gend aus und haben großen Spaß daran, Passanten zu erschrecken und Gleichaltrigen mit ihren Ruten hinterher zu ja­gen und gelegentlich mit ihnen zu raufen.

29. November 2013
Asylbewerber im Klinikum Klagenfurt gefoltert?: Als ein Asylbewerber aus Georgien, dessen Asylantrag rechtskräftig abgelehnt worden war, in einen Hun­gerstreit trat, wurde er gegen seinen Willen ins Klinikum Kla­gen­furt ge­bracht und dort zwangsbehandelt. Dabei wurde er so stark fixiert, dass er eine Bein- und Beckenvenenthrombose erlitt. Die Ärzte hätten sich trotz sei­ner Schmerzen aber tagelang nicht darum gekümmert. Daraufhin verklagte er die Republik Österreich, vertreten durch die Finanzprokuratur und die Kärnt­ner Krankenanstalten Betriebsgesellschaft. Im Prozess, der am 12. De­zember beginnt, geht es zwar um Schadenersatz, aber letztlich auch darum, ob eine solche Zwangsbehandlung auch als Folter eingestuft werden könnte.

27. November 2013
Österreich will deutsche Ausländer-Maut nicht hinnehmen: CDU, CSU und SPD haben sich in ihren Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, 2014 ein Gesetz zur Pkw-Maut zu verabschieden, dies aber unter Vorbehalt gestellt. Denn es muss gewährleistet werden, dass die Regelung nur aus­län­dische Au­to­fahrer belastet und mit dem Europarecht vereinbar ist. So ist zu bezweifeln, ob die Regelung jemals umgesetzt werden kann. Die öster­rei­chi­sche Regie­rung ist jedenfalls nicht gewillt, eine deutsche Pkw-Maut, die nur Aus­länder belastet, hinzunehmen. Infrastrukturministerin Doris Bures drohte mit dem Gang zum Europäischen Gerichtshof.

23. November 2013
Autofahrer-Kopfgeldjagd der Wiener Polizei: Es war Anfang Oktober durch die Presse gegangen: Mindestens sieben An­zei­gen wegen Ver­kehrs­delikten pro Monat. So lautet die Arbeitsvorgabe für Wiens Polizisten. Jetzt wur­de der "Whistleblower", der Beamte, der die Allge­mein­heit über den "Ab­kas­sier­plan" der Wiener Polizei informiert hatte, vom Dienst suspendiert. Die Polizeigewerkschaft wies darauf hin, dass die Quote schikanös sei und for­der­te, dass der Polizist sofort wieder in den Dienst gestellt werde. Die Sus­pen­die­rung sei rechtswidrig und ein Versuch, Kollegen einzu­schüchtern.

15. November 2013
Kommt generelles Rauchverbot in Gaststätten?: Nach dem Urteil des Ver­wal­tungs­gerichtshofs, das Nichtrauchern das Recht zusprach, ohne Um­we­ge über den Raucherbereich einer Gaststätte die Nichtraucher-Räum­lich­kei­ten er­reichen zu können, waren bereits zahlreiche Wirte auf ein Rauchverbot um­ge­stie­gen []. Viele Gaststättenbetreiber plädierten für ein klareres Gesetz, sei es auch um den Preis eines kompletten Rauchverbots. Nun preschte das Land Steiermark vor: Die steirischen Parteien SPÖ und ÖVP forderten in ei­nem Brief an Wer­ner Faymann und Michael Spindelegger ein generelles Rauch­verbot in der Ga­stronomie. "Der typisch österreichische Weg, da ein bisserl Rauchen, dort ein bisserl Nichtrauchen," so Markus Zelisko, SPÖ-Ge­sundheitssprecher im Land­tag, "biete keine Rechtssicherheit“.

10. November 2013
Verkehrsministerin bleibt hart bei Vignettenkontrolle: Die Volksseele im Tiroler Unterland kocht. Verkehrsministerin Doris Bures bleibt hart. Die fünf Kilometer der Inntal-Autobahn zwischen der deutschen Staats­gre­nze und der Ausfahrt Kufstein-Süd werden ab dem 1. Dezember kosten­pflichtig sein []. Bisher hatte die Asfinag wegen der besonderen Lage von Kufstein auf diese Kontrolle verzichtet. Denn wer von der Autobahn abfährt, ist gezwungen, durch die Festungsstadt zu fahren. Das würde Kufstein und die Nachbardörfer lahmlegen. Tausende Protest- und Bittbriefe flatterten be­reits der Verkehrs­mi­nis­terin ins Haus. Diese versprach zwar eine Reihe von flan­kie­renden Maß­nah­men (i. W. Hinweisschilder), aber diese müssten auf baye­rischem Staatsgebiet aufgestellt werden. Und die Regierung in München denkt nicht daran.

29. Oktober 2013
Österreichs Computer weniger virenverseucht: Microsoft hat im Rah­men der Sicherheitskonferenz RSA Conference Europe aufgrund von Daten von weltweit mehr als einer Milliarde Computersystemen Einblick in die Be­drohungslage im ersten Halbjahr 2013 gegeben. Von allen analysierten Com­pu­tersystemen waren zwischen Jänner und Juli 2013 durchschnittlich 5,8 % mit Viren infiziert. In Öster­reich lag dieser Wert hingegen bei nur 2,1 % (bei 1.000 analysierten Com­putern). Demnach liegt der österreichische Wert nur bei einem Drittel des weltweiten Durchschnitts.

25. Oktober 2013
Österreicher stehlen Zugspitze: Eine Gruppe von Österreichern hat einen Teil vom höchsten Berg Deutschlands, der Zugspitze, gestohlen: Unweit des Zugspitz-Kreuzes schlugen sie mit Hammer und Meißel einen etwa 25 Zen­ti­meter gro­ßen Gesteinsbrocken vom Fels ab und schoben ihn in einen Ruck­sack. So ist es jedenfalls auf einem Bekennervideo zu sehen, der auf der In­ter­net-Platt­form Youtube erschienen ist. Die Polizei in Garmisch-Patenkirchen in Bayern nahm daraufhin Ermittlungen wegen Sachbeschädigung auf. Bald stellte sich aber heraus, dass das Video über die vier selbst ernannten "Ösis" von einer Wer­beagentur stammte, und dass das Herausbrechen der Spitze im Video nur fingiert war. In der Tat wurde der fragliche Gesteinsbrocken von einem Ge­röll­haufen unterhalb des Gipfels mitgenommen.

17. Oktober 2013
Kärntner Slowenen haben Recht auf slowenische Bescheide: Es geht um einen jahrelangen Rechtsstreit um Amtsbescheide für Gemeindeabgaben in der Kärntner Gemeinde St. Kanzian. Ein Kärntner Slowene hatte verlangt, dass ihm diese auf Slowenisch zugestellt werden, was ihm der Bürgermeister aber verweigerte, obwohl Slowenisch Amtssprache war. Also zahlte der St. Kanzianer nicht, legte aber das Geld auf ein Treuhandkonto. Die Gemeinde reagierte darauf mit Vollstreckungstiteln und ließ sich sogar ins Grundbuch eintragen. Der Ver­wal­tungsgerichtshof(VwGH) hat jetzt dem Beschwer­de­führ­er recht ge­ge­ben und entschieden, dass die Abgaben nie wirksam festgesetzt wurden und somit nicht vollstreckbar waren.

2. Oktober 2013
Vorarlberg hebt generelles Bettelverbot auf: Die Parteien im Vorarl­ber­ger Landtag stimmten dem Beschluss zur Aufhebung des generellen Bettel­ver­bots in Vorarlberg einstimmig zu. Dieser Schritt war nach einer Entscheidung des Ver­fas­sungsgerichtshofs vom Juni 2012 erforderlich gewesen. Weiterhin verboten bleibt aber aggressives und organisiertes Betteln und Betteln mit Kindern. Die Gemeinden können aber ein Bettelverbot an bestimmten öf­fent­lichen Plätzen erlassen, sie dürfen auch im Vorfeld von Veranstaltungen ein all­ge­meines Bet­telverbot verordnen, wenn mit einer besonderen Belästigung zu rechnen ist.

20. September 2013
Schule in Innsbruck verbietet Jogginghosen: In der Hausordnung der Han­del­akademie und Handelsschule (HAK) Innsbruck steht, dass sich Schüler an­gemessen zu benehmen haben. Während der Unterrichtsstunde ist Essen und Trinken verboten und Han­dys müssen ausnahmslos ausgeschaltet sein. Von den Schülerinnen und Schülern wird auch ein gepflegtes Äußeres ver­langt. Und Jogginghosen wären völlig unpassend, meint Sabine Wechsel­ber­ger, die Direktorin. In der HAK sind Jogginghosen künftig verboten. "Wir sind eine be­rufsbildende Schule. Die Wirtschaft verlangt von unseren Absolven­tin­nen und Absolventen nicht nur das nötige Fachwissen, sondern auch die soge­nann­ten Soft-Skills. Und da gehört angemessene Kleidung einfach dazu."

13. September 2013
"Heilige" Quellen bakteriell belastet: Forscher des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie der MedUni Wien ana­ly­sierten im Rahmen einer Studie die Wasserqualität in 21 sogenannten heiligen Quellen in Wien, Nie­der­ös­terreich und dem Burgenland sowie 18 Weih­was­ser­becken in Kirchen und Krankenhauskapellen in Wien. Ergebnis: Das unter­such­te Wasser ist stark mit Fäkalien und Nitraten verunreinigt und weist ex­trem hohe bakterielle Belas­tun­gen auf. Nur 14 Prozent der Wasserproben wiesen keine Belastung mit Fäkalkeimen auf. Keine der unter­such­ten Quellen kann, so die Studie, als Trinkwasserquelle empfohlen werden.

6. September 2013
Interpol wird 90: Die Internationale kriminalpolizeiliche Orga­ni­sa­tion–Inter­pol (kurz Interpol) ist eine internationale Organisation zur Stärkung der Zu­sam­menarbeit nationaler Polizeibehörden. Das dürfte den meisten bekannt sein. Was aber die wenigsten wissen, ist, dass Interpol im Jahr 1923 als Inter­na­tionale kriminalpolizeiliche Kommission bei einem Kongress in Wien und auf Initiative des dama­li­gen Polizeipräsidenten Johann Schober gegründet wurde. Am 7. September 1923 war es beschlossene Sache. Mit 190 Mitgliedsländern ist Interpol heute die weltweit größte derartige Organisation. Ihr Hauptsitz ist in der französischen Stadt Lyon.

3. September 2013
Ein Brillenkaiman in Wien: Laut Tierschutzgesetz dürfen Kro­kodile – wie andere Wildtiere auch – nicht in Wohnungen gehalten werden, sondern nur in Zoos. In einem Simmeringer Gemeindebau lebt dennoch Erol, ein Brillen­kai­man, ein Zuwanderer aus Südamerika. Weil er keine Laute von sich gibt, ha­ben bisher die Wohnungsnachbarn der Halter auch nichts von ihm erfahren. Obwohl er erst 120 Zentimeter groß ist, trauen sich seine Besitzer nicht mehr in seine Nähe. Das Tier kann immerhin 2,5 Meter lang werden und es wächst seinen Eigentümern langsam über den Kopf. Weil der Kaiman aber illegal in der Woh­nung ist, kann er nicht – es drohten Strafen – dem Tierschutzamt gemeldet werden. Andererseits würde sich dieses um eine Unterbringung des Tieres kümmern. Siehe [].

27. August 2013
Das Café Drechsler wird Nichtraucherlokal: Der Fortschritt ist – zu­min­dest aus der Sicht der Nichtraucher – nicht mehr aufzuhalten. Nach dem Café Sperl wird jetzt auch das renommierte Café Drechsler an der linken Wienzeile zum Nichtraucherlokal. Nach dem jüngsten Urteil des Ver­wal­tungs­gerichtshofs, nach dem Nichtraucher die Möglichkeit ha­ben müssen, zu den Toiletten und den rauch­freien Räumen einer Gaststätte ohne den Umweg über den Raucher­be­reich zu gelangen, zog Manfred Stallmajer, der Betreiber des Cafés, die Konsequenzen.

25. August 2013
Ennio Morricone und André Heller produzieren ein Musical: Wie von der "Kronen Zeitung" und dem ORF berichtet wurde, werden der ös­ter­rei­chi­sche Au­tor, Aktionskünstler und Kulturmanager André Heller und der ita­lie­nische Ko­mponist Ennio Morricone, der vor allem wegen seiner Filmmusik bekannt ge­worden ist (er schrieb z.B. die Musik für das Western-Epos "Spiel mir das Lied vom Tod" und für Giuseppe Tornatores Film "Cinema Paradiso"), zusammen ein Musical schreiben. Es werde sich um ein historisches Thema handeln.

17. August 2013
Porzescharte – ein italienisches Komplott?: Am 25. Juni 1967 wurde auf der Porzescharte am Grenzkamm zwischen Osttirol und der Provinz Belluno ein Strommast gesprengt, wobei vier italienische Carabinieri starben und ein weiterer schwer verletzt wurde. Für die Italiener war es zweifelsohne ein Ter­roranschlag des gefürchteten BAS []. In einem Prozess in Florenz wurden Norbert Burger, Peter Kienesberger, Dr. Erhard Hartung und Egon Kufner in Abwesenheit zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Auf internationalem Druck stellte auch Österreich drei der Männer vor Gericht, diese wurden aber frei­ge­sprochen, wegen Mangel an Beweisen. Der österreichische Militär­his­to­ri­ker Hubert Speckner bewies nun aufgrund bisher unbekannter Akten im Ös­ter­reichischen Staatsarchiv, dass die "offizielle“ Version nicht haltbar ist und die drei verdächtigen Österreicher unschuldig sind. Naheliegend sei – so Speckner – eine Verwicklung der Geheimdienste, die in Südtirol laut einer Un­ter­su­chungs­kom­mis­sion des italienischen Senates die "Strategie der Span­nung“ erprobten. Siehe auch [].

13. August 2013
Polizist droht 16-jährigem Mopedfahrer mit Pistole: Als der 16-jährige Michael O. mit ein paar Freunden auf auf­fri­sier­ten Mo­peds ohne Licht und ohne Kenn­zeichen durch das abendliche Linz raste, stellte sie eine Polizeistreife. Alle außer O. blieben bei der Streife stehen. Nur Michael O. gab Gas und raste davon. Da zog einer der Polizisten seine Dienstwaffe und rief: "Bleib stehen, oder ich schieße!“ Erst dann hielt der Junge an. Er muss mit mehreren An­zei­gen rechnen. Darf ein Polizist in so einem Fall damit drohen, auf jemandem zu schie­ßen? Laut dem Dienstführenden auf der Polizeiwache "sei das ein ganz normaler dienstlicher Vorgang gewesen".

12. August 2013
Wien heißeste Stadt im deutschsprachigen Raum: Laut einer Studie des Wetterdienstes UBIMET, in der ein Vergleich zwischen Städten in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf­gestellt wurde, ist die Wiener Innenstadt mit einem Durchschnitt von 20,8 Grad in den Sommermonaten Juni, Juli und Au­gust die "wärmste Stadt im deutschs­pra­chigen Raum". Noch vor Lugano im Schweizer Tessin (ist die nicht ita­lie­nisch­sprachig?) mit 20 Grad und Frei­burg im Breisgau (19,4 Grad). Dies gillt allerdings nur für die Sommermonate.

9. August 2013
Schatzsuche am Lünersee: Einem Gerücht nach sollen Nazis in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs Wertsachen (Juwelen, seltene Briefmarken und Gold), die von KZ-Häftlingen geraubt worden waren, in Kisten ge­packt haben und am 1.970 Meter hoch gelegenen Lünersee (Vorarlberg) [] vergraben ha­ben. Nun möchte der US-Amerikaner Norman Scott mit seiner Firma "Global Explorations", die bereits vor Jahren – erfolglos – den Toplitzsee nach Nazi- Schät­zen abgesucht hatte, sich Ende August am Lünersee auf die Suche ma­chen und mit entsprechenden Grabungen beginnen.

8. August 2013
Mit 40,5° C Hitzerekord in Österreich: Es ist amtlich bestätigt: In Bad Deutsch-Altenburg (Niederösterreich) wurde am Donnerstag, dem 7. August, um 16.00 Uhr mit 40,5° C die höchste in Österreich jemals gemessene Tem­peratur erreicht. Die Marke von 40°C wurde auch in verschiedenen anderen Ortschaften überschritten. Ein paar Tage zuvor hatte Dellach (Kärnten) mit 39,9 Grad Celsius einen neuen Hitzerekord aufgestellt. Meteorologen mut­ma­ßen, dass der Rekord in den kommenden Tagen möglicherweise gebrochen werden könnte.

1. / 2. August 2013
Fordert Stronach die Kündigung von 6000 Lehrern?: Nach Aussagen des Bildungsexperten Andreas Salcher seien in Österreich bis zu "zehn Pro­zent der 120.000 Lehrer massiv überfordert". Elternvertreter schätzen hin­gegen, dass fünf von hundert Lehrern nicht für den Unterricht geeignet seien. Prompt sah sich – laut Kronen ZeitungFrank Stronach dazu veranlasst, die Kündigung von 6000 "Problemlehrern" zu verlangen, denn "Warum soll sich Österreich wei­ter­hin ungeeignetes Personal leisten?" Ein Tag später de­men­tierte Stro­nach diese Aussage. Er habe mit keinem Medium über das Bildungs- und Schulsystem gesprochen. Die Zahl stammte von Stronachs Klubobmann Robert Lugar, mutmaßlich auch die Information selbst.

25. Juli 2013
Gute Nachrichten für Österreichs Nichtraucher: Laut einem Urteil des Ver­wal­tungs­gerichtshofs (VwGH) müssen Nichtraucher "die Möglichkeit ha­ben, ohne Umweg über den Raucherbereich einer Gaststätte die ihnen vor­be­hal­te­nen Räumlichkeiten zu erreichen". Es ist laut diesem Beschluss deshalb auch unzulässig, dass die Nichtraucherzone eines Lokals nur über den Rau­cher­be­reich erreicht werden kann, oder dass der Gang zur Toilette über den Rau­cher­bereich erfolgen muss. Dieses Urteil dürfte dazu führen, dass immer mehr Lokale rauchfrei werden.

20. Juli 2013
Verschleppung von zwei Kasachinnen mit einem Austro-Jet: Die Ver­schleppung der Ehefrau und der sechsjährigen Tochter des kasachischen Dis­sidenten Mukhtar Ablia­sow [], die in Italien beinahe die Regierung gekippt hatte, zieht Kreise bis nach Österreich. Denn seine Frau Alma Schalabajewa und seine Tochter Alua wurden aus Rom nach Astana (Kasachstan) mit einem Pri­vatjet einer österreichischen Fir­ma verschleppt. Es handelte sich um einen Business-Jet des Bedarfsflugunternehmens AVCON aus Wien. Obwohl der Ver­dacht bestand, dass es sich um eine Entführung han­delte, sagte ein Sprecher von AVCON damals, dass alles in Ordnung sei, und das österreichische Innen­ministerium über den Flug informiert sei. Was nachweislich nicht stimmte. Der kasachische Geheimdienst hatte das Flugzeug bei AVCON gechartet, einer Fir­ma, bei der der russischstämmige Andrei Kotchetkov Mitglied des Aufsichts­rates ist. Ein Zufall?

17. Juli 2013
Traditionscafé gibt auf. McDonalds folgt: Das vor 100 Jahren eröffnete und unter Denkmalschutz stehende Café Wunderer bei der Kennedybrücke im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing, in dem unter anderem 1938 die Groß­ös­terreichische Frei­heitsbewegung, eine Widerstandsbewegung gegen den Na­tio­nal­so­zia­lis­mus, gegründet wurde, und von 1971 bis 1995 Wiens ältester Bil­lard­klub seinen Sitz hatte, soll dem Fast Food weichen. Statt des Ju­gend­stil­lo­kals (und des angrenzenden Gasthauses Brüderle) soll eine McDonald's-Filiale entstehen.

25. Juni 2013
Achtung Autofahrer im Grenzgebiet! Vignettenpflicht!: Das öster­rei­chi­sche Autobahn- und Schnellstraßennetz ist bis auf wenige Ausnahmen gebüh­ren­pflichtig. Auf einigen Strecken wird sogar eine Sondermaut erhoben. Die fünf Kilometer der Inntal-Autobahn zwischen der deutschen Staats­gre­nze und der Ausfahrt Kufstein-Süd sind kostenfrei. Für den rund 23 km lan­gen Stre­cken­abschnitt der A14 Autobahn in Vorarlberg zwischen der deut­schen Staats­gren­ze und Hohenems gibt es eine billigere "Korridorvignette. Die ös­ter­rei­chi­sche Autobahngesellschaft ASFINAG macht nun Schluss mit die­sen Aus­nah­men. Ab 1. Juli muss man auf der A14 mindestens ein 10-Tage-"Pickerl" kau­fen und auf der Inntal-Autobahn läuft die Ausnahmeregelung am 30. No­vem­ber 2013 aus. Die betroffenen Gemeinden befürchten jetzt ein Verkehrschaos.

21. Juni 2013
Tierschützer gegen Nitsch-Inszenierung in Leipzig: Eine dreitägige Kunstaktion mit Tierkadavern, die vom österreichischen Künstler Hermann Nitsch in Leipzig geplant war, brachte die Tierschützer gegen sich auf. Nitsch hatte ein "Mysterien-Spiel" geplant, für das drei tote Schweine, ein Rind und 300 Liter Blut verwendet werden sollten. Wohlgemerkt: Die Tiere hätten nicht auf der Bühne getötet werden sollen, sondern im Schlachthaus, aber aus­drück­lich für die Kunstaktion. Nach heftigen Pro­tes­ten von Tierschützern ent­schied Leip­zigs Ober­bürgermeister Burkhard Jung, dass wegen des § 17 Ab­satz 1 des Tier­schutzgesetzes (Töten eines Wirbeltiers ohne vernünftigen Grund) die Kunst­aktion nur mit im Handel bezogenem Fleisch zulässig sei.
Die Hermann-Nitsch-Aktion wird deshalb "zensuriert" stattfinden.

8. Juni 2013
Mafia-Brötchen werden zum Politikum: Die italienische Botschaft in Wien pro­testierte gegen das Lokal "Don Panino" in der Seidengasse (Wien-Neubau), dessen Gerichte und Sandwiches (Panini) den Namen bekannter Mafiosi und Anti-Mafia-Helden tragen. Beispielsweise das Brot "Don Falcone" mit Brat­wurst, nach dem 1992 ermordeten Mafia-Ermittler Giovanni Falcone benannt. Namen von im Kampf gegen die Mafia gefallenen Persönlichkeiten zu Mar­ke­tingzwecken zu missbrauchen, sei "geschmacklos und beleidigend“ gegenüber all jenen Menschen, die sich täglich im Kampf gegen die Mafia engagieren. Dies habe in der Öffentlichkeit in Italien "stark negative Reaktionen“ aus­ge­löst. Bei näherem Hinsehen stellte sich heraus, dass es kein Lokal dieses Na­mens existiere, es handele sich nur um einen Lieferservice. Und was die ge­gen "Österreich" Empörten allerdings nicht zu lesen be­kom­men, ist, dass es sich bei den Betreibern der Lokals, die auf die "originelle" Idee gekommen sind, um Marco und Julia Marchetta handelt, zwei Italiener.

23. Mai 2013
Känguru im Innviertel überfahren: Ein nicht gerade alltäglicher Wildunfall er­eig­nete sich Donnerstagabend auf einer Straße in Handenberg (Bezirk Brau­nau). Ein of­fen­sichtlich entlaufenes Känguru sprang auf die Fahrbahn und wur­de von einem Auto erfasst und getötet, da der Fahrer nicht rechtzeitig brem­sen konnte. Die Polizei konnte den Besitzer des Tieres noch nicht ausfindig machen. So selt­sam es klingt, aber einen ähnlichen Vorfall hatte es bereits vor einigen Jahren in Niedersachsen gegeben.

18. Mai 2013
Strafzettel für Langsamfahrer: Etwa 80 Autofahrer erhielten in diesen Ta­gen Strafbescheide von der Salzburger Polizei wegen vermeintlicher überhöh­ter Geschwindigkeit, obwohl sie keineswegs die Höchstge­schwin­dig­keit von 100 km/h überschritten hatten. Grund war ein Fehler im System, das offen­sicht­lich auch für Pkw-Fahrer die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, die für Lkws gilt, angewendet hatte.

7. Mai 2013
Volksschule in Wien muss Kreuze abhängen: Eine Wiener Volksschule, so gab es die "Initiative Religion ist Privatsache" bekannt, musste nach dem Protest der Mutter einer Schülerin alle Kreuze in allen Klassenzimmern ent­fer­nen. Die Frau hatte das Kreuz als religiöse Bevormundung empfun­den. Dem Wiener Schulgesetz nach muss, wenn die Mehrheit der Kinder in einer Schule christlich ist, ein Kreuz in jedem Klassenzimmer angebracht sein. Der Anteil der "christlichen Schüler“ war aber in der Schule auf unter 50 % gesunken.

2. Mai 2013
Minister wegen Bienen in der Bredouille: Starke Kritik von allen Par­teien erntete Land­wirt­schafts- und Umweltminister Nikolaus Ber­lakovich (ÖVP), weil er einerseits dem Vorschlag der EU-Kommission zum Ver­bot von für Bie­nen giftigen Pestiziden (Clothianidin, Imidiaclopdrid und Thiamethoxam) die Zu­stim­mung verweigert hatte, an­de­rer­seits, weil er mit nicht nachvollziehbaren Ausreden ("Amtsgeheimnis", "Da­ten­schutz") die Aus­kunft über die in Ös­ter­reich umgesetzten Pestizid­men­gen verweigerte. Erst, als eine Welle der Em­pö­rung über ihn schwapp­te, rückte er mit Zah­len he­raus: Rund zehn Tonnen der für Bienen gefährlichen Pestizide werden in Ös­ter­reich ausgespritzt. Ende Mai wollen die Grünen einen Miss­trau­ens­an­trag im Parlament einbringen.

29. April 2013
Die ÖNB stellt 100.000 Bücher ins Netz: Im Austrian-Books-Online-Pro­jekt, einer Zusammenarbeit der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) mit Google, sind die ersten 100.000 Bücher online gegangen. Es handelt sich aus­schließlich um urheberrechtsfreie Werke, die nun über den Online-Katalog der Bibliothek kostenlos aufgerufen, gelesen, im Volltext durchsucht und he­run­ter­ge­laden werden können. Bisher war eine Benutzung dieser Bücher nur in den Lesesälen der ÖNB möglich. Die im Rahmen dieses Projekts digitalisierten Bü­cher der ÖNB werden in Zukunft auch über Google Books auffindbar sein. 600.000 Werke mit 200 Millionen Seiten sollen in den kommenden Jahren noch digitalisiert werden.

29. April 2013
Kussverbot mit Folgen: Der Besitzer des Restaurants Insieme am Inns­bru­cker Hauptbahnhof, der vor wenigen Wochen in seinem Lokal den Aus­tausch von Zärtlich­kei­ten verboten hatte und damit für großes Aufsehen gesorgt hat­te, will jetzt das Lokal verkaufen. Denn die Anfein­dun­gen und die Drohungen per Internet hätten, so der Mann, ein erträgliches Maß überschritten.

26. April 2013
WC-Gebühren auf Autobahntankstellen: Sie kommt doch, die Gebühr für das Benutzen von Toiletten auf Autobahn­tank­stel­len. 50 Cent wird der WC-Be­such kosten. Behinderte und Kinder unter zehn Jahren sollen ausge­nom­men werden. Die Anlagen sollen nach und nach mit Drehkreuz ausgestattet wer­den. Für die 50 Cent erhalten die Besucher aber einen Gutschein, den sie für Treibstoff sowie im Shop- und Gastronomiebereich österreichweit bei allen 89 Autobahn- und Schnellstraßentankstellen einlösen können. Die ASFINAG gab ihren Widerstand gegen die Klogebühr auf, um einen langen Rechts­streit [] zu vermeiden. Auf den ASFINAG-Rastplätzen wird das Benutzen von Toilettenweiterhin aber kostenlos bleiben. 34 solcher Rastplätze gibt es derzeit in Österreich. Weitere werden dazukommen.

2. April 2013
Kussverbot in Tiroler Restaurant: Im Restaurant Insieme am Haupt­bahn­hof von Innsbruck findet der Gast eine Hinweistafel, auf der zu lesen ist: "Aus Respekt vor unseren Mitarbeitern und internationalen Gästen bitten wir Sie, Zärtlichkeiten in unserem Lokal zu unterlassen.“ Dass der Wirt es damit ernst meint, musste ein Paar erfahren, das des Lokals verwiesen wurde, weil die Beiden Händchen hielten. "Wenn Leute sexuelle Bedürfnisse haben, sind wir die falsche Adresse“, meinte der Wirt. Rechtlich sei das in Ordnung, ist von der Wirtschaftskammer zu hören, denn wenn der Wirt auch keine Zärt­lich­ke­iten verbieten darf, so darf er aber Gäste im Rahmen seines Hausrechts zum Verlassen des Lokals auffordern.

24. März 2013
Wiener Linien stoppen Fahrplan-App: Per Smartphone-App in Echtzeit erfahren, wann öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe des Nutzers abfahren, inklusive Gehzeit zur nächsten Haltestelle? Das ist in Wien derzeit nur mit der von den Wiener Linien in Auftrag gegebenen App "qando" möglich, denn die Wiener Linien konnten sich bisher noch nicht für die Freigabe öffentlicher Da­ten begeistern. Ein findiger Programmierer, der diese Daten nutzte und sie in der Android-App "Fahrplan Österreich" den Nutzern zur Verfügung stellte, be­kam vor Kurzem Post von den Anwälten des Unternehmens, das die Ein­stel­lung des Programms verlangt, da dieses Fahrplan- und Echtzeitdaten "ohne Zustimmung der Wiener Linien" verwende. Ganz anders in Linz. Dort stellen die Linz Linien längst Echtzeitdaten der öffentlichen Verkehrsmittel als Open Data zur Verfügung.

17. März 2013
Massenschlägerei bei Hochzeit: In zwei Sälen einer Veran­stal­tungs­halle in Wien-Favoriten hatten eine tschetschenische und eine türkische Hoch­zeits­ge­sell­schaft gefeiert, als wegen eines Streits um einen Parkplatz die Gäste an­ei­nandergerieten. Vier türkische Musiker wollten zum Ausladen ihrer Instru­men­te genau jene Parklücke nützen, die von den Gästen der anderen Hochzeit für die Abfahrt des Brautpaars "reserviert" worden war. Es kam zu einem Streit. Bald flogen die Fäuste. Es folgte eine Massenschlägerei, an der sich mehr als 30 Personen beteiligten. Ergebnis: ein Polizeieinsatz mit Hundestaffeln, vier Verletzte und mehr als 16 Anzeigen.

16. März 2013
Leichtes Erdbeben in Tirol: Nach dem bereits im Dezember 2012 das Ge­biet der Stubaier Alpen von einem Erdbeben der Magnitude 3,2 erschüttert worden war, und im Februar 2013 in den Kärntner Kara­wan­ken die Erde ge­bebt hatte, bebte jetzt wieder die Erde in Tirol. Das Erdbeben der Stärke 3,1 in der Rich­terskala ereignete sich um 21:18 Uhr in den Stubaier Alpen westlich von Fulp­mes. Schäden an Gebäuden wurden nicht gemeldet.

23. Februar 2013
Navi leitet Autofahrer auf eine Loipe: Nach dem spektakulären Fall der Belgierin, die sich von ihrem Navigationsgerät nach Zagreb führen ließ, nun ein weiterer Fall von blindem Glauben an diese Technik. Ein deutscher Auto­fahrer war in Tarrenz (Tirol) in einen Stau geraten und wollte mittels Naviga­tions­ge­rät eine Umgehung finden. Doch das Gerät leitete ihn auf einen Feld­weg, der im Winter als Langlaufloipe benutzt wird. Als er seinen Fehler be­merk­te und umkehren wollte, rutschte sein Auto über einen Abhang. Es muss­te von der Feuerwehr geborgen werden.

2. Februar 2013
Erdbeben in den Karawanken: Ein Erdbeben der Stärke 4,5 nach der Rich­terskala, das stärkste seit Jahrzehnten, hat die Kärntner Karawanken er­schüt­tert. Das Epizentrum lag in der Nähe von Bad Eisenkappel, das Beben war aber bis in die Steiermark zu spüren. Es werden zwar in Österreich jedes Jahr etwa 40 Beben gemessen, diese sind aber immer deutlich schwächer.

28. Jänner 2013
Polizeieinsatz bei Kindergeburtstag in Wien: Eine Mutter hatte im Al­bert-Sever-Saal der Wiener Kinderfreunde ein Kindergeburtstag feiern wollen, weil aber die Räumlichkeiten bereits vergeben waren, verlegte die Mutter auf ei­ge­ne Initiative das Fest in das Foyer der Einrichtung. Obwohl die Mutter darauf be­stand, dass die Kinder dort nur die Torte essen wollten und auch auf Ker­zen, Singen und Geschenke verzichtet hatten, beharrte ein Betreuer darauf, dass dies - aus Brandschutzgründen - nicht möglich sei. Es kam zu einer lan­gen und hef­ti­gen Dis­kussion und schließlich verständigte der Chef der Ein­rich­tung die Polizei. Als diese kam, begannen die Kinder zu weinen. Die Po­li­zei­beamten baten die Frau und die anderen Mütter, die Räumlichkeiten zu ver­las­sen. Zur Anzeige kam es aber nicht.

16. Jänner 2013
6.500 Euro für eine Katze: Eine junge Salzburgerin hatte übers Internet eine Katze bestellt. 50 Euro sollte das kosten. Nach der Bestellung wurde die Frau aufgefordert, 175 Euro an einen Empfänger in Kamerun zu überweisen - für den Transport der Katze, hieß es. Es folgten tägliche Aufforderungen für wei­tere Zahlungen (für Katzenbox, Futter, Impfungen und Zoll). Offen­sicht­lich ohne Verdacht zu schöpfen, zahlte die Salzburgerin. Schließlich summierten sich ihre Zahlungen auf 6.500 Euro. Aber erst als ihr mitgeteilt wurde, dass die Katze auf dem Weg von Ungarn nach Österreich gestorben sei, ging sie zur Polizei und erstattete Anzeige.                        (Quelle: Der Standard)

11. Jänner 2013
Ohne Ausrüstung wollte Russe Großglockner besteigen: Ein 36-jäh­ri­ger Russe war am Donnerstag alleine, ohne Schneeschuhe oder Skier, sowie mit keinerlei Ausrüstung zum Biwakieren aufgebrochen, um Österreichs höchsten Berg zu be­stei­gen. Die Retter mussten zu Fuß zu einer zwölf­stün­di­gen Such- und Berge­ak­tion aufbrechen, bevor sie endlich den Mann unverletzt, aber un­ter­kühlt auffanden und retten konnten. (Quelle: Die Presse)
Kindergartenpflicht in Österreich: Alle Kinder, die bis zum 31. August ei­nes Jahres fünf Jahre alt geworden sind, müssen ab September desselben in den Kindergarten. Wenn sich Eltern dieser Pflicht ohne Angabe von Grün­den entziehen, droht ihnen eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 220 Euro. Die Be­hin­derung eines Kindes oder zu lange Anfahrtzeiten gelten als Grund für eine Ausnahme. Wie auch bei der Schule können Eltern ihre Kinder auch zur häus­lichen Betreuung abmelden. Auch dafür müssen sie triftige Gründe vor­legen können.

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