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Franz Posch und "Mei liabste Weis"



Franz Posch (geb. 1953 in Hall in Tirol) ist ein Volksmusiker und Gestalter von Musiksendungen im Radio und Fernsehen.
Bereits im Alter von vier Jahren kommz Franz Posch, als er nach einer Lun­genentzündung einen Winter lang zu Haus bleiben musste, zum Zieh­har­mo­nika-Spielen, das er sich autodidaktisch beibrachte.
Schon in jungen Jahren musizierte er für die Kurgäste in Hall. Erste Rund­funk­aufnahmen auf seiner Zeihharmonika machte Franz Posch schon im frü­hen Alter von zwölf Jahren, und als 15-Jähriger trat er in der Sendung "Guten Abend am Samstag" bei Heinz Conrads auf.
Im Laufe seines Lebens lernte Franz Posch auch Trompete, Klavier, Kla­ri­nette, Saxo­phon, Posaune und Gitarre zu spielen, und verschiedene Volks­mu­sik­in­stru­men­te, die meisten autodidaktisch. Nur bei Trompete und Klavier genoss er einen Unterricht. 2008 in der Sendung zum 20. Jubiläum der Sendung "Mei liabste Weis", spielte er das am meisten gewünschte Stück, der Wasser­lei­tungs­marsch, nacheinander auf der diatonischen Harmonika, dem Flügel­horn, der Trompete, Posaune, Tuba und Klarinette, dem Saxophon, der Mund­har­mo­nika, Bassgeige und auf der Kleinen Trommel.
Wien bleibt Wien
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Nach dem Besuch des Franziskaner-Gymnasiums in Hall war Franz Posch 14 Monate lang Erster Flügelhornist bei der Militärmusik Tirol. Danach studierte er Musik- und Leibeserziehung an der Universität in Innsbruck und war von 1977 bis 1990 unterrichtete er ans Professor am Akademischen Gymnasium in Innsbruck. 1979 wurde ihm der akademischen Grad des Magisters der Philo­sophie verliehen, 1996 promovierte er zum Doktor der Philosophie. Seit dem Herbst 1998 un­ter­richtet Franz Posch am Konservatorium in Innsbruck dia­to­nische Ziehharmonika.
Lausbuam-Landler
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Von 1974 bis 1989 war er Mitglied der "Tiroler Kirchtagmusig", von 1987 bis 1997 leitete er die "Dixielanders Hal"“. Die 10-köpfige "Franz Posch Combo", die er 1996 gründete, führt Tanz- und Unterhaltungsmusik bis hin zum Dixie­land im Repertoire. 1991 stellte Franz Posch die Gruppe Innbrüggler zu­sam­men.
Seit 1979 gestaltet Franz Posch regelmäßig Volksmusiksendungen für Radio Tirol. In den 1980er Jahren machte sich der ORF auf die Suche nach einer echten Volksmusiks-Fernsehsendung. Zum Zug kam zuerst das "Klingende Österreich" von Sepp Forcher, doch auf drängen von Peter Moser wurde auch das Konzept der "Liabsten Weis" angenommen. Seit dem 30. Jänner 1988 präsentiert Franz Posch die TV-Volksmusik-Sendung von ORF Tirol, "Mei liabste Weis“. Regie führt Heinz Fechner. Zuerst lief die Sendung im Sams­tags­nachmittagsprogram, seit 1998 läuft die 90-Minuten-Live-Sendung im Samstag-Hauptabendprogramm von ORF 2.
Pinzgauer Feiertagsmusi bei "Mei liabste Weis"
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Die Kulisse für diese Sendung sind immer Traditionsreiche, bodenständige Wirtshäuser in Österreich und den Nachbarländern. Erklärtes Ziel der ORF- Produktion sind die Pflege und die Präsentation der heimischen Volks­mu­sik­tradition.
Musikkapelle St. Anton am Arlberg bei "Mei liabste Weis"
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Neben arrivierten Volksmusikern kommen auch junge Talente auf die Bühne. In der Sendung "Mei liabste Weis" präsentiert Franz Posch nicht nur lebendige Musiktradition aus Österreich, auch das Kulinarische kommt in der Sendung nicht zu kurz. Jedes Mal werden typische Schmankerl aus der Region nach­gekocht.
Ramsch und Rosen beim "Mei Liabste Weis"
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Weil es sich um eine interaktive Live-Sendung handelt, bei der Wünsche des Publikums und der Fernsehzuschauer erfüllt werden, ist die Wahl der Musik­gruppen ziemlich schwer, da alle ein entsprechend großes Repertoire haben müssen, sagt Posch. Ähnlich gestaltet sich die Suche nach geeigneten Wirts­häusern, denn es kommt auf ihre Fernsehtauglichkeit an und auf ihre Na­tur­belassenheit, weil sie sollen die Volkskultur gut verkörpern.
“Diese Musik ist nicht kommerziell ausgerichtet und dadurch keinen Moden unterworfen. Die Volksmusik hält sich, weil sie am besten geeignet ist, im kleinen Kreis, in der Dorfgemeinschaft zu wirken.“ (Franz Posch)
 
Heimat?
Ist es nicht merkwürdig? Ein Öster­rei­cher wie ich, der kaum mehr als die ersten vier Jahre seines Lebens in der Heimat verbracht hat, dem die hei­mat­liche Volksmusik allenfalls als an­ge­neh­me Kulisse seiner Urlaube in den Ber­gen empfunden hat, fängt an, durch diese Musik etwas zu empfinden, das tatsächlich ein Gefühl von "Heimat" vermittelt.

Mei liabste Weis - Das Beste zur 125. Sendung
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