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Germknödel


Germknödel sind eine Mehlspeisespezialität der böhmischen und Wiener Küche, die auch in der Bayerischen Küche sehr verbreitet und beliebt ist.
Es handelt sich um große, halbkugelförmige und mit Powidl (Pflaumenmus) gefüllte Knödel aus Hefeteig (in Österreich und Bayern Germteig genannt). Nach dem Garen und kurz vor dem Servieren werden sie in der klassischen Wiener Zubereitungsart mit zerlassener Butter übergossen und mit einer Mischung aus geriebenem Mohn und Staubzucker (Mohnzucker) bestreut. Eine Variante davon ist das Übergießen mit Butter und Vanillesauce. In Südböhmen gibt es eine Variante, bei der Heidelbeeren zur Füllung und geriebener Topfen zum Bestreuen verwendet werden. Germknödel werden immer warm serviert. Anders als Dampfnudeln werden Germknödel nicht in der Pfanne gebacken, sondern in gesalzenem Wasser etwa fünf Minuten gekocht oder über kochendem Wasser gedämpft.
Rezept (4 Portionen)
Zutaten
200 ml Milch
500 g Weizenmehl
20 g Germ
2 Eigelb
70 g weiche Butter
60 g Zucker
1/2 TL Salz
250 g Powidl (Zwetschkenmus)
100 g Mohn, gemahlen
200 g Butter
100 g Puderzucker
Zubereitung
Germ in der Hälfte der Milch auflösen. 2 EL Mehl unterrühren. An einem warmen Platz zugedeckt etwa 15 Minuten aufgehen lassen.

Alle Zutaten zu festen Teig verarbeiten. Dieser muss seidig glatt sein und beim Schlagen Blasen werfen. Kurz ruhen lassen.

Eine Rolle formen und in nahtlose Knödel teilen. Diese flachdrücken, mit dem Zwetschgenmus füllen, gut schließen und mit der Nahtseite nach unten auf ein bemehltes Brett legen. Um 1/3 nun höher aufgehen lassen. 
Knödel in leicht kochendes Salzwasser legen, 5-6 Minuten zugedeckt kochen lassen, umdrehen, jedes Knödel mit einer Nadel mehrmals einstechen und noch einmal 5 Min. in offenem Topf kochen. Knödel sind gar, wenn ein Nadeleinstich trocken bleibt. 
Knödel herausheben, mit geschmolzener Butter übergießen und mit gezuckertem, gemahlenen Mohn bestreuen. Mit Staubzucker bestreuen. Sofort anrichten.
 
 
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